Fahrradhandel: Andrang nach Zwangspause. Die NÖN sprach mit Gerd Wegl von 2Rad Wegl Tulln über die Folgen der Corona-Schließungswochen und die Zukunft.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 29. April 2020 (03:14)
Klemens Höllerer, Raffael Ott, Christian Brodkorb und Gerd Wegl mit einem schnittigen E-Rennrad.
Peischl

Seit der Wiederöffnung stehen die Kunden oft Schlage und doch… „Die Wochen rund um Ostern sind unsere stärksten. Was wir da verloren haben, lässt sich nicht mehr aufholen“, sagt Gerd Wegl von 2Rad Wegl Tulln, „das ist ein Jahr wie ich es selbst noch nie erlebt habe, eine große Herausforderung.“

Jetzt gehe es vor allem darum, die Grundkosten abzudecken und den Fortbestand zu sichern. Die Chancen dafür stehen nicht schlecht, denn die Lager sind voll und gefragt ist jetzt das ganze Sortiment, vom Kinder- bis zum Rennrad, besonders stark natürlich das boomende Segment der E-Bikes.

Was Maskenpflicht und Abstandsregeln angeht, sagt Wegl: „Die Mehrheit der Kunden geht gut damit um, aber eine Minderheit von ungeduldigen Dränglern wird wohl nie lernen, wie man vernünftig miteinander umgeht.“