Rund um die Uhr gute Laune am diesjährigen Frequency. Musikfans aus dem Bezirk reisten zu dem Festival nach St. Pölten. Die Atmosphäre überzeugte: „Alle locker drauf.“

Von Claudia Wagner, Lisa-Maria Hasenhindl und Gabi Gröbl. Erstellt am 21. August 2019 (03:19)
Agnes Haferl
Hannah Stein, Agnes Haferl und Agnes Muck sind Macklemore-Fans. Beim Frequency konnten sie den US-Rapper live erleben.

So schnell wie heuer waren die Festivalpässe für das Frequency noch nie vergriffen. Schon im April war das Groß-Event ausverkauft – einige Fans aus dem Bezirk Tulln konnten schon zuvor Karten abstauben. Auf sie warteten in St. Pölten drei Tage voller Musik, Party und Action.

Max Heneis
Max Heneis aus Heiligeneich und Lukas Hauer zelteten am Campingplatz. Für Heneis, Posaunist aus einer musikalischen Familie, war das Highlight der Auftritt des Sängers Fil Bo Riva.

„Man lernt neue Leute kennen und wir genießen die Zeit mit unseren Freunden“, schwärmten Agnes Haferl aus Atzenbrugg und Agnes Muck aus Trasdorf. „Alle sind locker drauf und am Campingplatz ist es immer sehr lustig.“ Die Freundinnen besuchten das Frequency zum zweitem Mal. Beide kommen aus musikalischen Familien, den Reiz des Festivals sehen sie darin, dass verschiedene bekannte Bands innerhalb so kurzer Zeit zu sehen sind. Und einer beeindruckte Agnes Haferl besonders: „Mein persönliches Highlight war Macklemore.“

„Aus verschiedenen Musikstilen auswählen“

Der US-Rapper hat es auch Anna Lengauer aus Sieghartskirchen angetan. Die 17-Jährige wollte eigentlich auf ein Macklemore-Konzert gehen, beim Frequency konnte sie ihr Idol schließlich live erleben. Und: „Ich hatte dadurch die Möglichkeit, auch andere Bands zu sehen und aus verschiedenen Musikstilen auszuwählen.“

Der Musik wegen zog es Max Heneis aus Heiligeneich zum Festival. Ebenfalls aus einer musikalischen Familie genoss der Posaunist die Partystimmung, die rund um die Uhr am Zeltplatz herrschte. Sein musikalischer Höhepunkt: „Der Auftritt des Sängers Fil Bo Riva“, erzählt der junge Heiligeneicher.

„Es gibt nicht wirklich Regeln und trotzdem oder vielleicht sogar deshalb sind alle nett zueinander und passen aufeinander auf.“ Dominik Pichler, Frequency-Besucher aus Tulln

Aus Zwentendorf reiste Martin Bader oft zu großen Musik-Events an: Er ist ein leidenschaftlicher Festivalbesucher. Der 33-Jährige besuchte das Frequency-Festival einige Male, als es noch am Salzburgring stattfand. „Für mich sind bei einem Festival die Bands das Besondere. Früher sind am Frequency viele Rockbands aufgetreten.“ Das Line Up hat sich von Rockmusik etwas entfernt und war für den Zwentendorfer somit nicht mehr so ansprechend.

Mehr Rock wünscht sich auch Dominik Pichler: „Zum Beispiel Flogging Molly, die Ärzte, ska-p oder Rammstein.“ Der Student aus Tulln ist ein Stammgast am Frequency. Zum zehnten Mal brach der 25-Jährige heuer zum Festival nach St. Pölten auf. „Der Reiz ist die Atmosphäre. Die Leute sind relaxed, die meisten sind sehr freundlich.“ Die Besucher wollen beim Frequency Spaß haben und die Musik genießen. Pichler: „Es gibt nicht wirklich Regeln und trotzdem oder vielleicht sogar deshalb sind alle nett zueinander und passen aufeinander auf.“

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