Gute Luft in Tullner Schulen

Nach Pilotprojekt in Musikmittelschule werden auch andere Tullner Schulen mit Magenta-Sensoren ausgestattet.

Erstellt am 15. September 2021 | 03:53
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Digitalisierungs-Partner in Tulln: Werner Kraus (CCO Business bei Magenta Telekom), Landesrat Jochen Danninger, Stadtrat Lucas Sobotka und Geschäftsführer Lukas Reutterer (ecoplus Digital).
Foto: : NLK Burchhart

Mit dem Bau des realen „Haus der Digitalisierung“ bekommt die Digitalisierung bis Anfang 2023 einen zentralen Anlaufpunkt in Tulln. Passend zur „Smart Green City“-Positionierung der Stadt werden bereits jetzt unterschiedliche Digitalisierungsprojekte getestet.

„Unser Ziel ist es, den Alltag der Menschen mit digitalen Lösungen zu erleichtern und neue Technologien auszuprobieren. Die Partnerschaft mit Tulln ermöglicht es uns, Erfahrungen zu sammeln, um skalierbare Projekte zu entwickeln und umzusetzen“, erklärt Landesrat Jochen Danninger.

Im Oktober 2020 starteten Magenta Business und Tulln das Pilotprojekt „Raumluftgütemessung“ in der Musikmittelschule Tulln. Mit einem Messgerät wurden regelmäßig Faktoren erhoben, welche die Luftqualität in Räumen beeinflussen: Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftdruck sowie CO 2 . Die Alarmierung bei sinkender Luftqualität in Schulklassen oder Büros erfolgt automatisch, so kann rechtzeitig „gelüftet“ werden. Die erhöhte Covid-19-Infektionsgefahr in geschlossenen Räumen konnte somit reduziert werden.

„Unser Ziel ist es, den Alltag der Menschen mit digitalen Lösungen zu erleichtern und neue Technologien auszuprobieren"

Aufgrund der guten Erfahrungen im Pilotbetrieb wird der Einsatz der Sensoren in Tulln mit Schulstart auf die Egon Schiele Volksschule, die Volksschule Frauentorgasse, die Volksschule Langenlebarn sowie die HAK/HAS Tulln ausgeweitet.

Werner Kraus (Magenta Telekom): „Aufbauend auf den guten Erfahrungen erweitern wir unsere Kooperation im Bereich Luftgütemessung. In einem nächsten Schritt liegt der Fokus auf „Smart Parking“ Lösungen für Tulln. Hier laufen weitere Gespräche“.

Stadtrat Lucas Sobotka betont: „Pilotprojekte wie dieses im Bereich Luftgütemessung helfen der Stadt, das Serviceangebot für Tullnerinnen und Tullner laufend zu erweitern. So wird Technik erlebbar und die Vorteile im Alltag spürbar. Zahlreiche weitere Projekte stehen in den Startlöchern.“