Kunst im „Kühlhaus“. Hermann Hindinger lebt und arbeitet in Kirchberger Ortsgemeinde und stellt seine Werke auch immer wieder aus.

Von Günter Rapp. Erstellt am 19. September 2019 (04:47)
Rapp
Hermann Hindinger in seinem „Atelier im Kühlhaus“, wo in letzter Zeit mehrere interessante Arbeiten entstanden sind.

Seine Arbeiten waren in den vergangenen Jahren schon oft zu sehen: in der Kirchberger Galerie AugenBlick, in der Sparkasse Ravelsbach und auch im Justizzentrum Wien. Hermann Hindinger ist ein Künstler, der seine Arbeiten gerne dem Publikum präsentiert.

Nachdem der in Engelmannsbrunn beheimatete Künstler im November 2018 sein Atelier im ehemaligen Kühlhaus des Ortes fertiggestellt hat, verfügt er über einen Arbeitsraum. „Ich könnte mir auch vorstellen, hier kleine Ausstellungen zu gestalten“, so Hermann Hindinger zur NÖN.

Nach der Ausbildung zum Textildesigner gab es für Hindinger eine künstlerische Pause. Erst vor zehn Jahren fand er zurück zur Acrylmalerei. Eine Zeit lang hat er sich mit Keramik befasst, absolvierte dann aber das vierjährige Akademiestudium inklusive Meisterklasse bei Prof. Christian Ludwig Attersee, das er im Juni 2019 erfolgreich mit Diplom abgeschlossen hat.

Bevorzugte Maltechniken sind Acryl und Kreide. Er versucht oft, skurrile Dinge in die Bilder zu integrieren, wobei seine Motive eher keine Landschaften darstellen. In nächster Zeit möchte Hermann Hindinger eine Ausstellung in Kirchberg auf die Beine stellen. Vielleicht mit Schülern seines Lehrers Christian Ludwig Attersee.