Europa in der Fachschule Tulln. Freiwilligenarbeit war das Thema des EU-Programmes, das ausländische Schüler und Lehrer beim Besuch in der Landwirtschaftlichen Fachschule kennenlernten.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 25. Mai 2019 (04:11)
Ö-News/St.Öllerer
Das Erasmus+ Projekt dient unter anderem auch zur Stärkung der Sozialkompetenz, Verbesserung der Sprachkompetenz und Erhöhung der interkulturellen Toleranz und Offenheit.

Eine Woche lang waren Lehrer und Schüler aus Bulgarien, Griechenland, Italien, Rumänien und der Slowakei zu Gast in der Landwirtschaftlichen Fachschule Tulln. Projektleiterin Ricarda Öllerer und Roland Mandl waren mit den ausländischen Gästen unterwegs. Im Projekt von Erasmus+ ging es um Freiwilligen Arbeit in Österreich.

Es wurde zu Beginn die Schule in Tulln vorgestellt. In Sitzenberg wurde gezeigt, was Freiwillige in einer Gemeinde leisten. Am Vormittag wurde mit den Gästen eine Blumenrabatte gepflanzt. Beim Mittagessen im Gasthaus Schmid begrüßte Bürgermeister Christoph Weber die Gäste.

Am Nachmittag waren die Gäste bei der FF Sitzenberg. Kommandant Wolfgang Marschik erklärte wie Feuerwehr in NÖ funktioniert. Natürlich konnten sich die Schüler am Gerät der Feuerwehr versuchen.

NOEN
Die Gäste lernten bei ihrem Besuch auch die Bundeshauptstadt Wien sowie Bundespräsident Alexander van der Bellen, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, EU-Kommissar Johannes Hahn und Bundeskanzler a.D. Wolfgang Schüssel kennen.

Höhepunkt war der Besuch des Festaktes 30 Jahre Fall des Eisernen Vorhanges in der Reitschule vom Schloss Grafenegg. Vor dem Festakt gab es für die Schüler noch ein Meet & Greet mit der Politik. Gemeinsam mit ihren ausländischen Kollegen konnten die Tullner Schüler vor der Veranstaltung Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, EU-Kommissar Johannes Hahn und Bundeskanzler a.D. Wolfgang Schüssel treffen. Die ausländischen Gäste waren sichtlich tief beeindruckt.

Am Freitag ging es dann in die Bundeshauptstadt. Das Projekt, an dem die Tullner Schule teilnimmt, läuft seit 2018. Bis zum Jahr 2020 werden alle sechs teilnehmenden Schulen einmal alle Kollegen zu Gast gehabt haben.

Motto des Projekts: „Einer für alle - alle für einen“.