Weiter Ärger um Hundekot in Großweikersdorf

Erstellt am 30. April 2022 | 05:34
Lesezeit: 2 Min
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Tierische Hinterlassenschaften sorgen immer wieder für Aufregung in der Gemeinde.
Foto: cunaplus/www.shutterstock.com
Empfehlung, Brachen oder Äcker für die Gassirunde zu nutzen, sorgt für Unmut.

Aufgrund des Artikels „Nimm ein Sackerl für dein Gackerl“ in der letzten Gemeindezeitung vom April erreichte uns ein Leserbrief von Anton Groiß: „Es ist befremdlich wie politisch Verantwortliche mit Privateigentum und Lebensmitteln umgehen. In der letzten Gemeindezeitung der Marktgemeinde Großweikersdorf war zu lesen, dass „die Hundebesitzerinnen und Hundebesitzer doch die Felder usw. für die Notdurft ihrer Lieblinge benutzen sollten“.

Stein des Anstoßes war die Empfehlung, mit den Vierbeinern auf Feldern, Feldwegen oder Brachen Gassi zu gehen, wo „keinerlei Ärgernis“ entsteht. Groiß bemerkte dazu allerdings, dass es sich hierbei um Privatgründe handelt und auf den landwirtschaftlichen Flächen Lebensmittel angebaut werden: „Hat die Enteignung schon begonnen?“

Bürgermeister Alois Zetsch zeigte sich bemüht, die Aufregung um die tierischen Hinterlassenschaften zu klären. „Damit war keineswegs gemeint, dass die Leute mit ihren Hunden auf die Äcker gehen sollten. Aber es ist immer noch besser, sie nutzen den Grünstreifen am Wegrand als den Gehsteig oder den Radweg im Ortsgebiet.“

Dazu merkt er noch an, dass viele Leute den Kot „entweder gar nicht einsammeln oder das Sackerl einfach in den Graben werfen.“ Dabei gäbe es im Ort genügend Standplätze und Entsorgungsmöglichkeiten, wo man Gackerl-Sackerln entnehmen kann.

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