Mahnmal für Frieden wurde fertig gestellt. Buddhistischer Stupa wird nun immer mehr zum Anziehungspunkt der Region.

Von Günter Rapp. Erstellt am 27. September 2019 (03:44)

Der „Stupa für den Frieden“, wie er von den Initiatoren der Buddhistischen Gesellschaft Österreich genannt wird, nimmt zusehends Gestalt an. Der mächtige Kuppelbau an der Wagramkante ist seit einigen Wochen um eine Besonderheit reicher, nachdem eine vergoldete Buddhastatue in einer Nische im oberen Bereich der Kuppel versetzt wurde. Diese Statue kommt aus Südkorea und ist immerhin 700 kg schwer. Mit einem Kranfahrzeug wurde die weithin sichtbare Statue in luftige Höhen gehoben.

Einer, der unermüdlich am Bau des Stupa beschäftigt ist, ist der Mönch Bob Jon Sunim. Er sorgt dafür, dass die häufigen Besucher der Stupa-Baustelle über den Baufortschritt bestens informiert werden. Er weist auch immer gerne auf die 140 kg schwere Friedensglocke aus Bronze hin, die eine Spende des Koreanischen Nationalschatz-Meisters ist.

Bis zur Kuppel weist der Stupa eine Höhe von 18,75 m auf, mit der noch in Bau befindlichen Spitze werden es immerhin 32,5 Meter sein. Mit der Fertigstellung des Stupa wird jedenfalls im kommenden Jahr gerechnet.