Garten als Überthema. Gegenwart, Entwicklung und Zukunft standen im Zentrum eines mit über 300 Gästen stark besuchten Events im Atrium des Tullner Rathauses.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 20. November 2019 (03:00)

Zum sechsten Mal bat die Stadt zum Wirtschaftsevent, zum ersten Mal nicht ins Danubium, sondern ins Atrium. Grund dafür war das deutlich gestiegene Interesse. „Mehr als 300 Teilnehmer bei einer Veranstaltung zu der in erster Linie Unternehmer eingeladen waren - wenn das kein deutliches Zeichen für die Prosperität der Stadt ist“, freute sich Bürgermeister Peter Eisenschenk.

Dass es in der Bezirkshauptstadt derzeit sehr gut aussieht, erklärte auch Vizebürgermeister Harald Schinnerl: Nahezu doppelt so viele Einpendler wie Auspendler, rund 12.000 attraktive Jobs, 684 Millionen Euro Brutto-Wertschöpfung, ein Nächtigungsplus von 38 Prozent in den letzten beiden Jahren und 35 Prozent mehr Betriebe als vor zehn Jahren (heute 1.310) waren nur einige der Eckdaten.

Die zentrale Bedeutung des Gartenthemas betonte Bürgermeister Eisenschenk. Tulln habe im Gegensatz zu vielen anderen Städten den Vorteil deutlich mit diesem einen Überthema besetzt zu sein. „Wenn wir es schaffen, dass uns ganz Österreich damit verbindet…“, so Eisenschenk, dann wäre Tulln im Wettbewerb der Städte ganz vorne dabei. Außerdem werde die Stadt weiter in die zukunftsträchtige Technopolschiene investieren: Sowohl BOKU als auch Fachhochschule und Technologiezentrum Tulln werden weiter ausgebaut.

Keynote-Redner des Abends war der Chef des Wirtschaftsforschungsinstituts (WIFO) Christoph Badelt. Er lieferte eine Fülle von Wirtschaftsdaten und -prognosen und schloss mit den Worten: „Was auch immer eine neue Regierung tun oder nicht tun wird: Leicht wird sie es nicht haben.“