Welcher Kandidat wird NÖN-Wahl-Lottosieger in Tulln?. Die NÖN befragte die Spitzenkandidaten: Viermal fällt die Absolute der TVP, Bürgermeister selbst bleibt diplomatisch.

Von Thomas Peischl. Erstellt am 22. Januar 2020 (03:43)
Die Tipps der Tullner Spitzenkandidaten, von oben nachunten: Peter Eisenschenk (TVP),Hubert Herzog (SPÖ), Michael Hanzl (TOP), Rainer Patzl (Grüne), Andreas Bors (FPÖ) undHerbert Schmied (NEOS).
Gutscher

Um die öffentliche Podiumsdiskussion zur Gemeinderatswahl ein wenig aufzulockern, veranstaltete die NÖN mit den Spitzenkandidaten ein Wahllotto.

Bürgermeister Peter Eisenschenk lässt sich zu keinerlei Spekulationen hinreißen, er zeigt sich auch in diesem Bereich sehr diplomatisch: Es sei gewiss, dass auch nach der Wahl in Tulln wieder 37 Mandate vergeben werden.

Hubert Herzog (SPÖ), Michael Hanzl (TOP), Rainer Patzl (Grüne) und Andreas Bors (FPÖ) haben zwei Gemeinsamkeiten: Sie alle hoffen auf ein Ende der Absoluten (minus ein Mandat für die TVP) und auf ein Plus von einem Mandat für die jeweils eigene Fraktion. Als größter Optimist in der eigenen Sache erweist sich Herbert Schmied (NEOS). So sieht er zwar im Gegensatz zu den anderen Oppositionsparteien als einziger die schwarze Mehrheit nicht in Gefahr (im Gegenteil, er billigt der TVP sogar weiteres Wachstumspotenzial zu), aber vor allem auch seine eigene Zeit als Ein-Mann-Fraktion klar zu Ende gehen: plus zwei Mandate.

Wer von den Spitzenkandidaten dem tatsächlichen Wahlergebnis in der Stadt Tulln am nächsten liegt, erfahren Sie in der nächsten NÖN.