Vom Provinzspital zur Uni-Klinik. Das Universitätsklinikum Tulln feierte sein 30-jähriges Bestehen am Standort Alter Ziegelweg.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 27. Juni 2019 (03:52)
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BH Andreas Riemer, NR Johann Höfinger, Rudolf Mallinger, Christa Stelzmüller, LH Johanna Mikl-Leitner, Peter Lechner, Eva Kainz, Andreas Mikl, Martina Lehrbaum, Peter Eisenschenk und Bernhard Heinreichsberger.

Zu einer kleinen Feierstunde waren Mitarbeiter, die die Entwicklung des Klinikums entscheidend prägten sowie Vertreter von Behörden, Politik und Blaulichtorganisationen geladen. In Interviews und Festreden wurde die gute Zusammenarbeit und das erfolgreiche Miteinander von Politik und den Verantwortungsträgern im Gesundheitsbereich stets besonders hervorgehoben.

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Die Landeshauptfrau mit dem medizinischen Führungsgpersonal: Walter Struhal, Mario Höfer, Christa Stelzmüller, Nikolaus Vécsei, Hans Salzer, Christian Našel, Milana Unterweger-Jocic, Paulus Hochgatterer, Herbert Frank, Martin Aigner, Herwig Feik und Christian Obruca.

Kaufmännischer Direktor Andreas Mikl informierte in einem geschichtlichen Rückblick über die Entwicklung des Landesklinikums Tulln, wobei er die Positionierung im Jahre 2005 als Lehrkrankenhaus, die Einführung der Summerschool 2011 und natürlich im Juli 2014 die Ernennung zum Universitätsklinikum als Höhepunkte erwähnte.

„ Dass unsere Häuser so gut dastehen (...) ist auf die tägliche Arbeit des gesamten Personals zurückzuführen.“ Johanna Mikl-Leitner

Landeshauptfrau Mikl-Leitner. kündigte eine neue Landesgesundheitsagentur an, die unter einem Dach Pflege, Gesundheit und Betreuung managen, organisiert und steuert. „Es soll eine schlanke Organisation geschaffen werden und ein Prozess aufgesetzt werden, um alle Effizienzpotenziale zu heben“, erklärte sie.

Zu Wort kamen auch Rudolf Mallinger von der Karl Landsteiner Privatuniversität, der ärztliche Direktor Peter Lechner und Regionalmanagerin Christa Stelzmüller.

„Das Thema Gesundheit, Pflege und Betreuung ist eine große Herausforderung"

Das Universitätsklinikum Tulln ist Lehr- und Forschungsstandort der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften und versorgt mit derzeit rund 430 Betten die Bevölkerung des Bezirkes sowie fachspezifisch teilweise auch überregional. Im Klinikum werden die Abteilungen Anästhesiologie und Intensivmedizin, Chirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Innere Medizin betrieben. Dazu kommen noch die Kinder und Jugendabteilung, die Abteilungen Neurologie, Kinder- und Jugend- sowie Erwachsenenpsychiatrie, stationäre Psychotherapie und das Institut für bildgebende Diagnostik. Weiters wird eine interdisziplinär belegte operative Tagesklinik betrieben.

Mikl-Leitner: „Das Thema Gesundheit, Pflege und Betreuung ist eine große Herausforderung. Über vier Milliarden Euro, mehr als die Hälfte des Landesbudgets, geben wir dafür aus.“ Die Landeshauptfrau dankte allen, die zur 30-jährigen Erfolgsgeschichte beigetragen haben.