Michelhausen

Erstellt am 12. August 2018, 08:06

von Christa Baumgartner

Thomas Diethart: „Tun, was Spaß macht“. Was macht Thomas Diethart eigentlich? Das erzählt der ehemalige Weltklasse-Skispringer im NÖN-Interview.

2014 holte Thomas Diethart Silber in Sochi, jetzt begann ein neues Leben für ihn.  |  APA/Helmut Fohringer

Der Michelhausener Thomas Diethart hat alle Höhen und Tiefen des Sports miterlebt. Neben dem Sieg der Vierschanzentournee und der Gewinn der Silbermedaille in Sotschi 2014, erlebte er auch zwei sehr böse Stürze. Am 23. April erklärte er seinen Rücktritt aus dem Skisprungzirkus. Für die NÖN stand er nun Rede und Antwort.

NÖN: Was machen Sie jetzt, nachdem Sie mit dem Skispringen aufgehört haben?
Thomas Diethart: Ich mache zur Zeit eine Ausbildung an der Vitalakademie in Innsbruck als Fitness- und Gesundheitstrainer sowie Ernährungstrainer. Einmal in der Woche bin ich noch als Skisprungtrainer für die Nachwuchsathleten tätig.

Vermissen Sie das aktive Springen?
Schon ein wenig, aber dadurch dass ich immer noch in die Skisprungfamilie integriert bin und bei den jungen Springern etwas mithelfen kann, ist es doch nicht so schlimm. Wenn ich daran denke, selber wieder von der Schanze zu springen, bekomme ich immer noch ein mulmiges Gefühl. Da schau ich es mir lieber von außen an.

Was sind Ihre Ziele für die Zukunft?
Momentan möchte ich nur meine Ausbildungen abschließen und einfach das Leben als Privatperson genießen. Mal schauen, was sich in Zukunft noch alles ergibt.

Welche Ratschläge können Sie den jungen Skispringern mit auf den Weg geben?
Das Wichtigste im Leben beziehungsweise im Sport ist, dass das, was man macht, Spaß machen sollte. So ist alles viel einfacher.