Groiss als strahlender Sieger bei Wagramer Weintrophäe

Erstellt am 13. August 2022 | 06:01
Lesezeit: 2 Min
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Franz Groiss (rechts) konnte die begehrte Trophäe von Fritz Genger entgegennehmen.
Foto: Lena Grolig
Viele bekannte und neue Gesichter bei der vorletzten Station des Weintcups.

Bevor es am 10. September in Ottenthal in die letzte Runde geht, machte die Wagramer Weintrophäe in der Heimat vom Veranstalter, Lössguide Fritz Genger, Station. Bei bewölktem Wetter machten sich die 25 gut gelaunten Teilnehmer auf eine Reise durch die Weinreben Ruppersthals.

Aber nicht nur der Genuss lokaler Weinspezialitäten, wie dem roten Veltliner, zeichnet diese Veranstaltungsserie aus, sondern vor allem, dass die Gäste sich als Hobbyjuroren betätigen können. So ermitteln sie durch eine Abstimmung, welcher der vier Winzer, die jeweils drei Weine zur Verkostung aufwarten, die begehrte Trophäe mit nach Hause nehmen kann.

Den Anfang machte das Weingut Franz Groiss, das konsequent seine Philosophie „Zurück zur Natur“ verfolgt. Weiter ging es zum Hanauer Hof, wo auf biodynamischen Anbau gesetzt wird. Bei der dritten Station versuchte das Weingut Haslinger mit seinem Roten Veltliner zu punkten, bevor es, den kühleren Temperaturen entsprechend, beim Winzerhof Stopfer gehaltvoller zuging.

Zum Abschluss lud der Lössguide noch zur Jause in den Pfarrhof, wo auch der Sieger gekürt wurde. Stolz konnte Franz Groiss die begehrte Trophäe entgegennehmen. „Ich bin sehr glücklich über diesen Preis. Ich habe mich auch bemüht, meine Philosophie bei den Weinen umzusetzen“, freute sich der erfolgreiche Winzer.

Bei der Frage, ob man denn den Wagramer Wein trinkt oder beisst waren sich Groiss und Lössguide Genger einig: „Ich glaube, dass man ihn heute schon mehr trinkt.“