Skateboard oder Obstgarten für alle. TULLN / Derzeit wird geprüft, wie das Areal der alten BMX-Bahn am besten genutzt werden kann. Ideen gibt es viele.

Von Doris Firmkranz. Erstellt am 15. Januar 2014 (23:59)
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Auf dem derzeit brach liegenden Areal der alten BMX-Bahn könnten schon bald Hobbygärtner die Gartenschaufel schwingen. Firmkranz
Von Doris Firmkranz

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Mit einem Vorschlag zur zwischenzeitlichen Nutzung des derzeit brach liegenden Areals der alten BMX-Bahn lässt Stadtrat Ludwig Buchinger (Liste Tullner ohne Parteibuch) aufhorchen: „Man könnte dort Bürgern, die keinen eigenen Garten haben, die Möglichkeit bieten, auf klar definierten Flächen und in einem bestimmten Zeitraum Obst und Gemüse anzubauen.“ Bekannt ist diese Art der Nutzung innerstädtischer Flächen unter dem Namen „urban gardening“.

Die Idee hält Stadtratskollege Norbert Pay (Finanzen, Vereine, Sport und Gesundheit) grundsätzlich für gut. „Es gibt für die künftige Nutzung verschiedene Ansätze. Wir setzen uns mit allen auseinander“, so Pay.

Vielfältiger Sortenmix soll gepflanzt werden

Bürgermeister Peter Eisenschenk hat schon seit Längerem ein ähnliches Projekt im Kopf. Gemeinsam mit Andreas Spornberger, einem Experten der Universität für Bodenkultur, tüftelt er an einem Plan, an ausgewiesenen Plätzen über die ganze Stadt verteilt Obstbäume zu pflanzen. Nutznießer: Die Einwohner der Stadt.

Eisenschenk: „Mit zwei Vorteilen. Einem ökologischen und zum anderen ein Mehr an Lebensqualität unserer Bürger.“ Gepflanzt werden soll ein vielfältiger Sortenmix – alte, heimische und schützenswerte aber auch neuere Gattungen. Derzeit ist man auf der Suche nach geeigneten Flächen. Das alte BMX-Bahn-Areal etwa wäre dazu prädestiniert. Eisenschenk: „Wir werden uns zusammensetzen und prüfen, ob man vielleicht beide Modelle dort zusammenführen könnte.“

Doch auch ein Bewegungsparcours für Alt und Jung oder eine Erweiterung des Skaterplatzes sind als Nutzungsmöglichkeiten nicht vom Tisch.