Absagen und Light-Versionen: Advent in Corona-Zeiten. Um Besucher und Aussteller keinem Gesundheitsrisiko auszusetzen, wurde der Bezaubermarkt in Tulln abgesagt. Das Adventdorf wird neu konzipiert.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 22. September 2020 (17:00)
Stadtrat Lucas Sobotka kündigt ein neues Konzept für das Adventdorf an. Sabine Reisner und Agnes Jaglarz sagen den Bezaubermarkt 2020 ab, er soll seinen bezaubernden Ruf behalten.
Stadtgemeinde Tulln

Wird aus dem traditionellen Adventdorf am Hauptplatz eine auf mehrere kleine Standorte in der City verteilte Adventstadt? Dies wäre eine der Varianten, die – angepasst an die Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie – als Konzept für dieses Jahr in Frage kommen.

Die Stadtgemeinde ist bereits in Vorbereitung für die traditionellen Advent-Veranstaltungen und arbeitet fieberhaft an neuen Konzepten. Fix abgesagt ist hingegen – neben den Veranstaltungen „Nikolo“, „Perchtenlauf“ und „Das Christkind kommt“ – bereits der Winter-Bezaubermarkt.

Aufgrund der aktuellen Bestimmungen (Indoor-Veranstaltungen sind ohne zugewiesene Sitzplätze nur für maximal 50 Personen möglich) und zur grundsätzlichen Eindämmung der Ausbreitung des Corona-Virus sowie um Besucher und Aussteller keinem Risiko auszusetzen, wurde in Abstimmung zwischen Stadtgemeinde Tulln als Veranstalter und den beiden Organisatorinnen Sabine Reisner und Agnes Jaglarz so entschieden.

Die Auflagen, die Besucher-Beschränkungen und auch die Aussteller standen bei den Überlegungen im Fokus – wenn überhaupt, würde die Veranstaltung wesentlich größeren Aufwand bei gleichzeitig weniger Aussteller- und Besucherkapazität sowie weniger Umsatz bedeuten. „Der Winter-Bezaubermarkt soll seinen bezaubernden Ruf und die heimelige Atmosphäre des Atriums behalten, das könnte in diesem Jahr nicht gewährleistet werden“, so die beiden Organisatorinnen.