BH lud zum Tag der offenen Tür. „Immer in Ihrer Nähe. Sicher für Sie da. Ihre BH“ – so lautet das Motto für den „Tag der offenen Tür“, der heute, Freitag, in allen niederösterreichischen Bezirkshauptmannschaften stattfindet.

Von NÖN-Redaktion, APA. Erstellt am 19. Oktober 2018 (13:34)

Noch bis 15 Uhr laden die Bezirkshauptmannschaften gemeinsam mit Einsatzorganisationen wie zum Beispiel Polizei, Bundesheer, Feuerwehr, Rotes Kreuz, Samariterbund, Zivilschutzverband, Bergrettung und Straßendienst zur Leistungsschau. Dabei wird auch das Jubiläum „150 Jahre Bezirkshauptmannschaften“ gefeiert, denn vor 150 Jahren haben die Bezirksverwaltungen ihren Dienst aufgenommen.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner nahm am heutigen Vormittag die Eröffnung des „Tages der offenen Tür“ an der Bezirkshauptmannschaft in Tulln vor. Der heutige Tag sei „ein Tag im Zeichen der Nähe, des Service und der Sicherheit, ein Tag im Zeichen unserer Bezirkshauptmannschaften und der Einsatzorganisationen“, betonte sie in ihrer Festrede.

"Ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor"

Man wolle den heutigen Tag aber nicht nur für eine Leistungsschau nutzen, sondern auch um den „150. Geburtstag“ der Bezirkshauptmannschaften zu feiern, so die Landeshauptfrau. In diesen 150 Jahren habe sich „unglaublich viel getan“, sagte sie: „Unsere Bezirkshauptmannschaften sind heute eine äußerst effiziente, innovative und bürgernahe Verwaltungseinrichtung. Sie stehen für Bürgernähe und Bürgerservice, für Verantwortung und Verlässlichkeit und für das Miteinander in Niederösterreich.“ Dadurch seien die Bezirkshauptmannschaften auch „ein ganz entscheidender Erfolgsfaktor für die dynamische Entwicklung unseres Landes“, betonte sie.

Der „Tag der offenen Tür“ sei daher auch „ein Signal dafür, dass die Bezirkshauptmannschaften auch in Zukunft direkt vor Ort und ganz nahe an den Bürgerinnen und Bürgern“ sein werden, sowie „ein Signal dafür, dass die Bezirkshauptmannschaften auch weiterhin eine wichtige Säule im Bereich der Zukunftsentwicklung in Niederösterreich“ bilden werden, so Mikl-Leitner. Dabei gehe es vor allem darum, Niederösterreich „als größtes Bundesland auch zum schnellsten Bundesland“ und zu einem „Zukunftsland mit Hausverstand“ zu machen: „Wir wollen den digitalen Wandel für Land und Leute nutzen.“ Die Landesverwaltung sei dabei „Vorreiter in Österreich und auch international“, verwies sie etwa auf die Tatsache, dass es in Niederösterreich schon seit 2014 den flächendeckenden elektronischen Akt gebe.

Der Tullner Bezirkshauptmann Andreas Riemer betonte: „Seit 150 Jahren arbeiten die Bezirkshauptmannschaften im Dienste der Bürgerinnen und Bürger. Gleich geblieben ist in dieser Zeit die Präsenz in den Regionen, wesentlich verändert hat sich jedoch unsere Arbeitsweise“. Mit dem elektronischen Akt und der Möglichkeit, Amtswege digital zu erledigen, wolle man „auch in Zukunft den Menschen so gut wie möglich zur Seite stehen“. Beim „Tag der offenen Tür“ gehe es heute vor allem darum, „Einblicke in unsere Arbeit und in die Arbeit unserer Partner, der Einsatzorganisationen, zu geben“, so Riemer.