Sozialmarkt bekommt ab 2020 keine Subventionen mehr. Die Soogut NÖ bekommen ab Jänner 2020 keine Subventionen mehr. „Wir suchen dringend Ehrenamtliche“, so Herz.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 11. Dezember 2019 (04:38)
Marktleiter Gerwald Herz und Uschi Oswald (Öffentlichkeitsarbeit) im Tullner soogut-Markt.
Urbanitsch

Die soogut-Sozialmärkte sind gezwungen, radikal umzustrukturieren. Der Wegfall von Subventionen führt zu drastischen Einschnitten bei den sieben soogut-Sozialmärkten in Niederösterreich.

„Die Versorgung von 27.000 armutsgefährdeten Menschen mit leistbaren Lebensmitteln, darunter 11.000 Kindern, hat für uns höchste Priorität. Eine massive Personalkürzung ist die einzige Möglichkeit den Fortbestand unserer soogut-Sozialmärkte auch in Zukunft gewährleisten zu können wir suchen nun zahlreiche ehrenamtliche Mitarbeiter“, appelliert soogut NÖ Geschäftsführer Wolfgang Brillmann.

„Wir waren wie vom Blitz getroffen“, schilderte der Tullner Marktleiter Gerwald Herz. „Es kam alles ganz überraschend, ab Jänner treten die Änderungen in Kraft, wir brauchen ganz dringend ehrenamtliche Helfer.“

„Wir waren wie vom Blitz getroffen“

Mit dem reduzierten Stammpersonal „wird das nicht zu schaffen sein“, ist sich Herz sicher. Der Marktleiter will auch versuchen, anderwertig Spenden und Förderungen verschiedenster Art aufzutreiben.

„Wir müssen ein zuverlässliches Team aufbauen, damit der Markt weiter bestehen kann“, erklärte Uschi Oswald (Öffentlichkeitsarbeit Soogut NÖ).

In den soogut-Märkten kaufen die Menschen selbstbestimmt ein und der Sozialmarkt leistet einen wichtigen Beitrag zu Umwelt und Klimaschutz.

„Durch Zeit-, Waren- und Geldspenden kann diese kostbare Struktur weiterleben“, ist sich Brillmann sicher. Spenden werden gerne entgegengenommen. Infos: 0676/ 88044726

E-Mail: tulln@soogut.at

IBAN: AT47 2025 6000 0092 3003
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