Von der Fuge bis zum Jazz. Auf höchsten Niveau boten Vollblutmusiker unter Günter Harold Musik vom Feinsten im Minoritensaal.

Von Helga Urbanitsch. Erstellt am 15. April 2019 (04:49)
Urbanitsch
Ensemble-Leiter Günter Harold (3.v.r.) mit den Musikern des TullnerSaxophon Ensembles im Minoritensaal.

Anspruchsvoll und mit viel Schwung startete das Konzert des Tullner Saxophon Ensembles mit der Fuge BWV 578 von Bach. Saxophonist Sebastian Köstlbauer fungierte auch als Moderator und informierte das kleine, elitäre Publikum über wissenswerte Details zu Komponisten und deren Werke.

Der erste Satz des letzten Stücks vor der Pause „Suite Hellenique“, ein griechischer Tanz, wurde von Pedro Itturralde, einem zeitgenössischen Komponisten, geboren 1929, im 7/8 Takt geschrieben. Es folgten noch drei weitere Sätze des faszinierenden Werkes. Auch zwei Kompositionen von Isaac Albéniz „Trois Pieces“ und „Sevilla“ standen auf dem Programm.

Nach der Pause waren Jazz und Swing angesagt.

Viel Applaus gab es für die Vollblutmusiker, die mit „Harlem Nocturne“, „Satin Doll“ und „The Lady Is A Tramp“, auch Jazz-Standards spielten.