Erstellt am 07. Juni 2018, 11:47

Peugeot stürzte in Gewässer. Am Mittwochnachmittag wurde die Stadtfeuerwehr Tulln zu einem Verkehrsunfall auf der Tullner Nordumfahrung alarmiert: Ein Fahrzeug war in ein Gewässer gestürzt, der Lenker befand sich laut Alarm noch im Fahrzeug ...

Der Lenker des Peugeot war auf der LB19 von Norden in Richtung Rosenbrücke unterwegs, als er aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verlor. Der Wagen geriet ins Schleudern, kam rechts von der Fahrbahn ab, geriet über die Böschung, durchbrach den Wildschutzzaun und stürzte nach einem Überschlag mit dem Dach voran in ein angrenzendes Gewässer.

Lenker konnte sich gottseidank selbst befreien

Das Auto sank rasch bis auf den Grund, sodass nur noch die Räder aus dem Wasser ragten. Der Lenker, der alleine unterwegs gewesen war, konnte sich aber noch vor dem Eintreffen der alarmierten Stadtfeuerwehr selbst aus dem Fahrzeug befreien. Der junge Mann wurde nach der Erstversorgung durch den Rettungsdienst mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Universitätsklinikum Tulln gebracht.

Nach der Absicherung der Einsatzstelle sammelten die Feuerwehr mehrere Sporttaschen, die aus dem Fahrzeug geschleudert worden waren, aus dem Gewässer zusammen. Das Unfallfahrzeug wurde an den Rädern angeschlagen, mit dem Kranfahrzeug geborgen und anschließend mit dem Abschleppfahrzeug zur Markenwerkstatt überstellt.

Abschließend wurde durch einen Sachverständigen der techn. Gewässeraufsicht des Amtes der NÖ Landesregierung der Gewässerabschnitt auf mögliche umweltgefährdende Verunreinigungen kontrolliert. Die Einsatzkräfte der Stadtfeuerwehr Tulln waren um 19.43 Uhr wieder eingerückt.

Eingesetzt waren:

Freiw. Feuerwehr Tulln-Stadt mit Vorausrüstfzg., Tanklöschfzg. 3, Kranfzg., Abschleppfzg. und 15 Mitgliedern

Rotes Kreuz Tulln mit einem Rettungstransportwagen

Rotes Kreuz Hollabrunn mir einem Rettungstransportwagen

Polizei Tulln mit zwei Fzg.

Techn. Gewässeraufsicht des Amtes der NÖ Landesregierung