Horror-Szenario auf „Asparner G’rad’n“. Innerhalb von 12 Stunden musste die Feuerwehr dreimal zu Unfällen mit eingeklemmten Opfern ausrücken.

Von Alois Steinhauser und Doris Firmkranz. Erstellt am 28. Dezember 2018 (04:12)
Steinhauser
Die FF Langenschönbichl und Asparn sorgten für das Freimachen der Verkehrswege nachdem der schwer verletzte Pkw-Lenker ins Spital gebracht worden war.

Die Serie schwerer Verkehrsunfälle begann Dienstagabend vergangener Woche, als der Lenker eines Peugeot mit Tullner Kennzeichen auf der L112 bei der Osteinfahrt von Asparn auf spiegelglatter Fahrbahn seitlich gegen das Hinterrad eines ihm entgegenkommenden Traktors krachte. Der eingeklemmte Fahrzeuglenker wurde von der Stadtfeuerwehr Tulln aus dem Wrack geschnitten und mit schwersten Verletzungen ins Spital gebracht. Der Traktorfahrer kam mit dem Schrecken davon.

NOEN
Auch der Lenker dieses Fahrzeuges musste von der Feuerwehr gerettet werden.

Ebenfalls auf der „Asparner G’rad’n“ (diesmal bei der westlichen Ortseinfahrt von Asparn) kam es rund 11 Stunden später in den frühen Morgenstunden zu einem Frontalzusammenstoß eines jungen Lenkers aus dem Bezirk Tulln mit einem slowakischen Kleintransporter. Die Tullner Stadtfeuerwehr musste abermals eine Bergung des Verunfallten mit hydraulischem Rettungsgerät durchführen. Wieder im Einsatz standen auch die Wehren aus Langenschönbichl und Asparn, um die Straßen abzusichern und zu säubern sowie die Fahrzeuge zu bergen.

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Vom Pkw blieb nach dem Crash mit dem Traktor nur mehr ein Wrack.

Kurz danach wurde die Freiwillige Feuerwehr Langenschönbichl erneut – zum dritten Mal innerhalb von 12 Stunden – zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen. In Pischlsdorf nahe dem Industriezentrum musste wieder eine eingeklemmte Person aus dem Fahrzeug gerettet werden.