Einsatzmarathon für die FF Grafenwörth. Die Bandbreite der Aufgaben reichte von der Schwanenrettung über mehrfache Aufzugseinsätze bis zur Traktorbergung.

Von Freiwillige Feuerwehr. Erstellt am 20. August 2019 (15:52)

Gleich drei Mal wurden die Grafenwörther Feuerwehrleute am Vormittag des 20. August  zu Hilfe gerufen. Aber auch sonst kann sich die Bilanz von acht Einsätzen in vier Tagen sehen lassen, in Kurzform:

16.08.: Tierrettung, Schwan im Kremsgerinne
16.08.: Ast auf Rollfährestraße
17.08.: Wespennest, Gefahr im Verzug
18.08.: Unterstützung Rettungsdienst
19.08.: Aufzugrettung (1)
20.08.: Aufzugrettung (2)
20.08.: Aufzugrettung (3)
20.08.: Traktorbergung Feuersbrunn

Nachdem der Aufzug einer Wohnhausanlage schon tags zuvor Probleme gemacht hatte, ereignete sich am nächsten Morgen derselbe Notfall erneut. Nur wenige Stunden später wurde die Feuerwehr dann zum dritten Mal zur Aufzugrettung alarmiert, diesmal konnte ein zufällig am Aufzug anwesendes Feuerwehrmitglied die darin befindliche Person bereits befreien.

"Noch während meines Telefonats mit der Landeswarnzentrale wurde der dritte Einsatz des Tages gemeldet, ein Traktorunfall in Feuersbrunn. Die bei der Aufzugrettung nicht mehr benötigte Mannschaft wurde sofort nach Feuersbrunn weitergeschickt!", erzählt Einsatzleiter Manfred Ploiner.

Traktor in Not in den Weinbergen

Am Feuerwehrhaus Feuersbrunn war Treffpunkt mit zwei Lotsen, die die Grafenwörther zur Unfallstelle in den verwinkelten Weinbergen geleiteten.

Vor Ort war ein Traktor samt Anhänger in einen Graben gestürzt. Der Lenker konnte sich mit viel Glück unverletzt aus dem Fahrzeug befreien und die Einsatzkräfte verständigen. Die Freiwillige Feuerwehr Feuersbrunn und die Freiwillige Feuerwehr Wagram am Wagram waren bei Ankunft der Grafenwörther bereits vor Ort und hatten die Einsatzstelle gesichert.

Per Kran des Wechselladefahrzeuges wurde zunächst der Anhänger angeschlagen und leicht gehoben, damit die Kupplungen vom Zugfahrzeug getrennt werden konnten. Nach Bergung des Anhängers konnte dieser wieder auf die Räder gestellt werden. Auch das Zugfahrzeug stellte den Kran dann nicht vor größere Probleme und so war nach einer Stunde im Einsatz selbiger auch schon wieder beendet.