Feine Unterschiede. Gleichberechtigung / Auseinandersetzung mit Geschlechterrollen für Schüler und Lehrer sollen zu besserer Teamarbeit führen.

Erstellt am 25. April 2014 (08:48)
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Philipp Leeb (2.v.r.) und sein Team leiteten die Gender-Workshops für die zweiten Klassen der Vienna Business School. Foto: Stiefel
NOEN, Stiefel
An der Vienna Business School Mödling fand ein „Gendertag“ statt. In mehreren Workshops hatten Schüler der zweiten Klassen die Möglichkeit, sich kritisch mit Geschlechterrollen auseinander zu setzen und deren Einfluss auf die Zusammenarbeit zu erkennen.

Geleitet wurden die acht Workshops vom Diplom-Pädagogen Philipp Leeb vom Verein „Poika“, der sich auf die Zusammenarbeit mit Burschen spezialisiert hat.

Während manche Workshops daher getrenntgeschlechtlich absolviert wurden, konnten die Schüler bei anderen sich mit dem jeweils anderen Geschlecht über den Umgang miteinander austauschen.

Wie unsere Kultur und Gesellschaft die Rollenbilder prägt

Besprochen wurden dabei die Herausforderungen für die Geschlechter, Frauen- und Männer-Räume, die Kommunikation untereinander und wie unsere Kultur und Gesellschaft die Rollenbilder prägt.

Im Vorfeld des Gendertags wurden die Schüler befragt, wie sie den Umgang miteinander sehen und wo dieser verbessert werden könnte. Die Ergebnisse der Umfrage flossen in die Planung der Workshops mit ein.

Auch die Lehrer profitieren von der Initiative: Der Anlass wurde genutzt, um gendergerechte Unterrichtsmethoden und die kulturübergreifende Anwendung dieser zu besprechen. Auch das Thema „Migration“ wurde unter diesem Aspekt beleuchtet.