Vitis

Update am 24. Januar 2018, 09:23

von NÖN Redaktion

Fasching auf Vitiser Art. 37 Gruppen sorgten am Sonntag für närrisches Treiben am Vitiser Hauptplatz beim großen Faschingsumzug, der von den Feuerwehren Heinreichs, Eulenbach, Kleinschönau, Sparbach und Kaltenbach sowie den Verschönerungsvereinen Heinreichs, Eulenbach, Sparbach, Kaltenbach und Warnungs organisiert wurde.

Rund 200 Helfer waren an den Vorbereitungen und der Abhaltung des Umzugs beteiligt, um die 2.500 Karten wurden verkauft, dazu kamen noch einige hundert Kinder, die keinen Eintritt zahlen mussten, und 700 bis 800 Darsteller.

Pünktlich um 13.30 Uhr erfolgte das Startkommando. In Hippie-Kostümen führte der Musikverein Vitis den Umzug an. Gleich dahinter folgte der Wagen mit Moderator Wolfgang Ramharter und den Heinreichser Bodyguards für das Prinzenpaar Janine Kainrath und Franz Turozzi, das im Wagen Nr. 7 mitfuhr. Ramharter wechselte danach auf die Bühne, wo er zusammen mit Walter und Michael Zottl in einer Dreier-Conference die Gruppen vorstellte und durch das Programm führte. Er holte auch immer wieder Mitwirkende auf die Bühne.

Einige Teilnehmer hatten bei der Gestaltung ihrer Wägen großen Aufwand getrieben, etwa die Firma Appel, die mit einem echten Ofen, der auch bezeizt wurde, unterwegs war, oder das „16er Beisl“ der FF Kleinschönau. Der Oldtimerverein Vitis war mit einer „Werkstätte wie einst“ unterwegs und bearbeitete während des Umzugs einen verbeulten Kotflügel. Die „Minions“ waren bei der FF Jaudling los, und die FF Grafenschlag zog mit ihrem „Fiesta Mexicana“ - Wagen durch Vitis - Mexikanerhut und Galgen. „Puschl‘s Team“ rund um Roman Eichhorn hatte den mit Abstand höchsten Wagen samt einer riesigen aufblasbaren Eichhorn-Figur.

In Acht nehmen musste man sich vor dem Mähdrescher von „Lohndrusch Stefan Steiner“, von dem mit einer Körnerkanone geschossen wurde. Der 1. SV Appel Vitis stieg mit seinem Wagen in den Frauenfußball ein, der Hegering erzählte „Jägerlatein“, und Bundesratsabgeordneter Eduard Köck beaufsichtigte als Gendarm einige Bürger- und Vizebürgermeister im „Gefangenenhaus Waldviertel“. Auch das olympische Feuer war mit dem „Eulympischen Dorf“ vertreten.

Statt der ursprünglich geplanten zwei Runden wurden sogar noch einige Extrarunden eingeschoben.