Amtshaus Gastern: Geschoß wurde aufgesetzt. Bei Amtshaus in Gastern wurde mittlerweile neues Geschoß aufgesetzt. Corona wird sich auf Zeitplan kaum auswirken.

Von Michael Schwab. Erstellt am 28. Mai 2020 (07:30)
Bürgermeister Roland Datler und Vizebürgermeister Rainer Winkelbauer vor dem aufgesetzten neuen Geschoß.
Michael Schwab

Sichtbare Veränderungen gibt es mittlerweile am Amtshaus in Gastern: Die Aufstockung im Zuge des großangelegten Umbaus (die NÖN berichtete) ist abgeschlossen, in Kürze wird das Dach auf das neue Geschoß aufgesetzt.

„Parallel dazu laufen in den bestehenden Wohnungen die Baumeister- und Abbrucharbeiten auf Hochtouren. Auch die Haustechnik wird vorbereitet, und es werden ein Radabstellraum und ein Müllraum errichtet“, fasst Bürgermeister Roland Datler den aktuellen Stand zusammen. Es habe zwar leichte Verzögerungen durch Corona gegeben, doch mit der Einigung der Sozialpartner, wie der Baustellenbetrieb wieder aufgenommen werden kann, sei rasch weitergearbeitet worden.

Verzögerung durch Corona wird sich kaum auswirken

„Das wird sich im Bauzeitplan für 2020 nicht groß auswirken“, ist sich Datler sicher, dass man die Verzögerung bei dem auf drei Jahre angelegten Projekt kompensieren kann. In etwa vier Wochen folgt der nächste große Schritt – die Errichtung des Zubaus für den Lift. Ab diesem Zeitpunkt wird es nicht mehr möglich sein, das Amtsgebäude über den normalen Eingang zu betreten. Es wird daher ein alternativer Eingang, wahrscheinlich an der Gebäuderückseite, zur Verfügung gestellt. „Geplant ist, dass der Zubau Anfang 2021 fertig wird und der Zugang zum Amt von vorne wieder möglich ist“, sagt Datler. „Fix ist das aber noch nicht“, schränkt er ein.

Um- und Ausbau im Innenbereich dauert bis 2022

Der gerade laufende Aus- und Umbau im Gebäudeinneren werde die Jahre 2021 und 2022 beanspruchen, wobei im Amt selbst baulich nichts verändert werden wird. Allerdings wird in Kürze das Archiv ins Untergeschoß übersiedelt werden. „Bis Sommer werden überall im Gebäude die Sanierungs- und Umbauarbeiten angelaufen sein“, kündigt Datler an. Mit der Baustelle wird man also eine Weile leben müssen.