Erstellt am 08. März 2018, 05:32

von Thomas Weikertschläger

Arbeitslosigkeit ist weiter im Sinkflug. Ende Februar waren im Bezirk Waidhofen um 122 Personen weniger ohne Job als noch vor einem Jahr.

AMS; shutterstock.com/Maneerat Nattakorn, NÖN Grafik: Bischof

Der Bezirk Waidhofen verzeichnete auch im Februar 2018 einen starken Rückgang bei der Arbeitslosigkeit. Ende Februar waren beim AMS Waidhofen 967 Personen als arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 122 (-11,2 Prozent) weniger als Ende Februar 2017. Auch gegenüber dem Vormonat ist der Rückgang mit 50 Betroffenen beachtlich. Mit den 184 Personen, die sich derzeit in Schulungen befinden, sind insgesamt 1.151 Personen beim AMS Waidhofen gemeldet. Das ist eine Reduktion um 9,0 Prozent gegenüber Februar 2017.

Sorgenkinder bleiben weiterhin Menschen der Generation 50+. In dieser Alterskategorie fällt der Rückgang mit 6,3 Prozent (um 24 auf 359) deutlich geringer aus. Bei den unter 25-Jährigen ist der Rückgang mit 20,0 Prozent (um 22 auf 88) hingegen enorm.

Etwas mehr von der positiven Entwicklung profitierten Frauen. Derzeit sind mit 312 Frauen um 64 weniger arbeitslos als im Vorjahr (-17,0 Prozent). Bei den Männern fiel der Rückgang um 58 auf 655 (-8,1 Prozent) wesentlich geringer aus. Rechtzeitig zum Frauentag am 8. März berichtet AMS-Geschäftsstellenleiterin Edith Zach, dass das AMS auch weiterhin stark auf die Gleichstellungsförderung setzen wird. Denn geschlechtsspezifische Unterschiede in Ausbildung, Beschäftigung, Entlohnung und Lebenseinkommen benachteiligen Frauen am Arbeitsmarkt stark. Für das AMS Waidhofen bedeute das, dass 54 Prozent des Förderbudgets für Aus- und Weiterbildung für Frauen reserviert sind.

Weiter positiv ist die Entwicklung bei den offenen Stellen. Insgesamt sind 231 offene Stellen beim AMS Waidhofen gemeldet, davon 91 sofort verfügbare. Das sind um 65 mehr als im Februar des Vorjahres. Weniger positiv: Zwölf Lehrstellensuchende stehen nur einer einzigen sofort verfügbaren offenen Lehrstelle gegenüber.