Feuerwehren hatten alle Hände voll zu tun. Nach einer kurzen Pause gab es Mittwoch für die Feuerwehren im Bezirk Waidhofen einiges zu tun.

Von Michael Schwab und Redaktion noen.at. Erstellt am 10. Januar 2019 (08:12)

Neben einem Unfall mit einen Rettungswagen in Dimling am Abend, der vier Verletzte forderte (wir berichteten, siehe unten), gab es aufgrund des winterlichen Wetters und schneeglatter Straßen auch wieder einige „Ausrutscher“.

In Artolz (Gemeinde Pfaffenschlag) blieb ein Pkw kurz vor Mittag  in einer Schneeverwehung stecken. Die Mitglieder der Feuerwehr Artolz bargen das Fahrzeug mit Hilfe eines Traktors und Seilwinde.

Eine junge Frau fuhr auf der Landesstraße 63 von Gastern Richtung Frühwärts. In einer Rechtskurve verlor sie die Kontrolle über ihr Fahrzeug und schlitterte über den rechten Fahrbahnrand in den Wald. Die Lenkerin hatte großes Glück, sie blieb unverletzt und auch ihr Pkw wurde kaum beschädigt. Die Feuerwehr Gastern zog das Fahrzeug zurück auf die Straße und die Frau konnte die Fahrt fortsetzen. Zum Zeitpunkt des Unfalls war die Fahrbahn mit Schneematsch bedeckt.

Gegen 15:45 Uhr rutschte ein Pkw auf der Landstraße zwischen Oberedlitz und Peigarten über den Straßengraben in ein angrenzendes Feld. Das Fahrzeug blieb bei dem Unfall unbeschädigt. Mit dem Kranfahrzeug und einem Hebekreuz der Feuerwehr Kautzen wurde der Chevrolet wieder auf die Straße gehoben. Der Fahrer konnte seine Fahrt fortsetzen.

Bei der Rückfahrt ins Feuerwehrhaus erreichte die Feuerwehr Kautzen telefonisch ein weiterer Einsatz. Erneut rutschte zwischen Frühwärts und Gastern ein Lenker über eine Böschung in den Graben. Mit der Seilwinde bargen die Feuerwehrleute den Pkw. Der Lenker konnte weiterfahren.

Am Abend musste die Feuerwehr Rafings-Rafingsberg zu einer Fahrzeugbergung auf die Bundesstraße 5 ausrücken. Ein Mann fuhr von Lichtenberg kommend Richtung Weinpolz, als er auf der Schneefahrbahn von der Fahrbahn abkam und in den Straßengraben stürzte. Der Lenker sowie seine Beifahrerin blieben zum Glück unverletzt. Die Einsatzkräfte zogen den Seat aus dem Graben und stellten ihn gesichert ab.

Seit Dienstag waren sieben Feuerwehren mit über 40 Einsatzkräften bei den Fahrzeugbergungen eingesetzt.