Ein „Steg“ fürs Ufer. Der in Karlstein als Badeplatz bekannte Stelle hat eine neue Holzkonstruktion erhalten. Jugend hat Ideen für Verweilende.

Von Karin Widhalm. Erstellt am 03. Dezember 2019 (06:40)
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Als „Badeplatz“ ist er unter den Bürgern bekannt, weil die Stelle durchaus als Einstieg in die Thaya genutzt wird. Der Steg ist allerdings in die Jahre gekommen, die Stadtgemeinde nahm nun in Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft Waidhofen und der Wasserbauabteilung des Landes NÖ die Uferherstellung vor.

Ursprünglich dachte man an eine Trockensteinmauer, doch dann schwenkte man nach Baubeginn doch um. Das sei auf technische Gegebenheiten zurückzuführen, informierte Vizebürgermeister Matthias Kitzler. Die Entscheidung zu einer Holzkonstruktion brachte es mit sich, dass sich die weiteren Arbeiten verzögerten. Das Holz musste erst besorgt werden.

Land und Gemeinde teilen sich Kosten

Man kehrt damit zu einem Material zurück, dass auch zuvor vorzufinden war. 30 Jahre war die alte Vorrichtung bereits alt. Die Errichtung des neuen Konstrukts ist nach zweiwöchigen Bauzeit mittlerweile abgeschlossen. Die Kosten teilt sich die Marktgemeinde mit der Wasserbauabteilung je zur Hälfte. Gemeindevertretern haben zudem Kontakt zur Jugend.

Sie hat gemäß Kitzler Ideen zur Gestaltung des Platzes: Sitzmöglichkeiten aus Paletten schwebt den Mitgliedern vor. Eine Umsetzung könne aber erst 2020 angedacht werden, so Kitzler. Den Platz nutzt übrigens auch die Feuerwehr, um ihre Zille wassern zu können.