Fischer tot aus Teich geborgen

Erstellt am 29. Juni 2011 | 00:00
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TAUCHEINSATZ / Unglücksursache ungeklärt. 65-Jäh riger starb bei Ausübung seines Hobbys.

WAIDEN, HORN / Verzweifelt wandte sich die Gattin des 65-jährigen Horner Pensionisten Robert Huber in den frühen Morgenstunden des 21. Juni an die Polizei. Ihr Mann, der am späten Nachmittag des vorherigen Tages zum Fischen an den Waidener Teich gefahren war, war nicht zurück gekommen…

Die Polizisten, die unverzüglich zum Teich fuhren, fanden dort kurz nach 5 Uhr Früh den Pkw des Pensionisten mit geöffneter Heckklappe vor. Zwei Angelruten waren ausgelegt, ein Käscher lag am Böschungsrand.

Nachdem der Uferbereich des Teiches – unter anderem mit Hilfe der Atzelsdorfer Feuerwehr – erfolglos abgesucht worden war, stellte man die Suche um 6.30 Uhr ein. Ein Feuerwehr-Tauchtrupp wurde angefordert. Die Männer fanden um 10.10 Uhr die Leiche des Horners rund 15 Meter vom Ufer entfernt im rund eineinhalb Meter tiefen Wasser. Um das Handgelenk des Pensionisten war noch eine Fischerschnur gewickelt.

Obwohl Fremdeinwirkung fast sicher ausgeschlossen werden kann, regte Gemeindearzt Dr. Eduard Höbinger aus Göp fritz eine Obduktion zur Feststellung der Todesursache an. Der Staatsanwalt ordnete diese an.