Ökologischste Gemeinde gesucht. Aus dem Bezirk Waidhofen nimmt die Stadtgemeinde Groß Siegharts teil.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 04. Oktober 2019 (04:53)
Irschik, Hochmuth
Das „Naschplatz‘l“ lädt zum Verweilen ein.

Die NÖN Leserinnen und Leser sind aufgerufen, die ökologischste Gemeinde des Landes zu wählen. 18 niederösterreichische Gemeinden präsentieren mit ihren Einreichungen ihre gärtnerischen Konzepte und ihr Engagement. Das Voting läuft vom 1. bis 25. Oktober. Das stimmenreichste Projekt wird am 19. November im Rahmen der Verleihung des European Awards for Ecological Gardening mit einem NÖN-Publikumspreis ausgezeichnet.

Aus dem Bezirk Waidhofen nimmt die Stadtgemeinde Groß Siegharts teil: Hier liegt der Schwerpunkt auf öffentlichen Grünflächen in der Erhaltung, Schonung und Pflege der alten Baumbestände ohne Pestizide. In einem Pflegekonzept ist festgelegt, wie die Pflege durchgeführt wird.

Auch der nach ökologischen Kriterien ausgeformte Kräuter- und Naschgarten sowie fünf naturnah gestaltete Spielplätze sind Mosaikteile des Programms „KLAR“ – der Klimaanpassungsregion Zukunftsgarten Thayaland. Dementsprechend wurde heuer auch mit dem Naschplatz´l - einer Rastoase auf 1.600 m² - aus einer unbeachteten Grünfläche mit zwei Fliedersträuchern eine besondere Zone zum Ausruhen und Verweilen geschaffen: Erdhügel, ein überdachter Grillplatz und eine Wildstrauchhecke sowie die neue klimaangepasste Vegetation machen dies inmitten eines erhaltenen uralten Baumbestandes möglich.

Dies wäre nicht möglich gewesen ohne den Tourismus- und Verschönerungsverein sowie zahlreiche freiwillige Helfer aus der Bevölkerung, die durch Spenden und viel freiwilliges Engagement in unzähligen Stunden eine Oase für Radfahrer und Spaziergänger geschaffen haben. Weitere Informationen: www.noen.at/naturimgarten.