Handy brannte plötzlich in der Hand. Wenn die Feuerwehr Waidhofen ins Landesklinikum der Stadt geholt wird, handelt es sich meist um Fehlalarme - am Mittwochvormittag (5. September) jedoch nicht. Noch dazu löste das Brandereignis ein Handyakku aus.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 07. September 2019 (15:46)
FF Waidhofen

Eine Patientin dürfte an ihrem Handy hantiert haben, als es vermutlich durch einen Kurzschluss zu einer heftigen Reaktion des Akkus und in Folge zu einem Brand kam. Sie lief mit dem brennenden Gerät in der Hand zum Krankenpflegepersonal und suchte Hilfe. Das Team reagierte vorbildhaft.

Das Handy wurde in ein Waschbecken gegeben und dort unter laufendem Wasser gelöscht, zeitgleich drückte man den Druckknopfmelder zur Alarmierung der Feuerwehr. Das Brandschutz-Team des Klinikums erwartete bereits beim Eintreffen des Tanklöschfahrzeuges den Einsatzleiter und wies ihn in die Lage ein.

Gemeinsam wurden die Räumlichkeiten im betroffenen Patientenzimmer kontrolliert und das verbrannte Handy unter die Lupe genommen. Das defekte Telefon wurde vom Brandschutz-Team anschließend gesichert im Außenbereich abgestellt, damit keine weitere Gefahr davon ausgehen konnte. Da es auch zu einer leichten Verrauchung des Zimmers kam, wurde es kurzfristig gesperrt und vom Personal gelüftet.

Der Einsatz war nach zirka einer halben Stunde für die sieben Feuerwehr-Mitglieder beendet.