Jägerrunde Thayatal: „Jäger sind die Hüter der Natur“. Jäger betonen die vielfältigen Aufgaben im Wald. Miteinander mit Bevölkerung steht im Vordergrund.

Von Michael Schwab. Erstellt am 27. November 2019 (04:43)
Bei der Hubertusfeier: Herbert Irschik, Bezirksjägermeister Albin Haidl, Bezirkshautpmann-Stellvertreter Johannes Tüchler, Christian Gissing, Bürgermeister Rudolf Mayer, Vizebürgermeiste Franz Fischer, Jägerrunden-Obmann Albin Haidl jun., Stefan Galoppi und Georg Moehrke.
Michael Schwab

Im Schein von Fackeln und Feuern feierten die Jäger der Jägerrunde Thayatal am Samstag bei der Kapelle hinter dem Pflege- und Betreuungszentrum Raabs ihre Hubertusfeier – den „Erntedank der Jäger“.
Pfarrer Kasimir Tyrka zelebrierte die Hubertusmesse. Bezirkjägermeister Albin Haidl ging in seiner Ansprache auf die Bedeutung der Jagd in der heutigen Zeit ein: „Früher jagten die Menschen, um zu überleben. Heute haben Jäger vielfältige Aufgaben im Wald.“

Welche Aufgaben dies sind, zeigt die Jägerrunde Thayatal mit einer zum 70-Jahr-Jubiläum herausgegebenen Broschüre unter dem Titel „Jagd erleben“. Darin wird nicht nur mit einem erfahrenen Jäger auf Pirsch gegangen, sonder auch auf die Jagdhundeausbildung, die Kinder- und Jugendarbeit und aktuelle Lage im Wald eingegangen. Erstellt wurde die Broschüre von denselben Leuten, die schon die Festschrift zu 100 Jahren Lagerhaus Waidhofen schufen: Stefan Galoppi und Georg Moehrke.

Broschüre wird auch in Wartezimmern aufgelegt

Erhältlich ist die Broschüre im Lagerhaus Waidhofen zu einem Unkostenbeitrag von sieben Euro, außerdem wird sie in Wartezimmern von Ärzten, auf Gemeindeämtern und voraussichtlich auch in der Bezirkshauptmannschaft aufgelegt.

„Die Jäger sind die Hüter der Natur, keiner weiß so genau wie wir Bescheid, weil wir täglich draußen sind. Es gibt viele, die mitreden wollen und glauben, dass sie sich auskennen. Es gibt nur das Miteinander von Grundeigentümern, Jägern und Bevölkerung“, stellte Vizebürgermeister Franz Fischer klar. Die Jägerschaft brauche sich vor der Gesellschaft nicht zu verstecken, sondern müsse offensiv auftreten. „Die Jagd ist viel mehr als ein bloßes Hobby, sie bedeutet Arten-, Tier- und Landschaftsschutz und Bewahrung eines Kulturguts“, pflichtete ihm Bezirkshauptmann-Stellvertreter Johann Tüchler bei.

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