Abstiegskandidat Nummer eins. Über die missliche Lage des SV Waidhofen.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 09. Oktober 2019 (01:00)

Derzeit zerrt der SV Waidhofen von den am Saisonbeginn eingefahrenen Punkten und befindet sich noch in der sicheren Zone. Dass sich das aufgrund des schweren Restprogramms sowie der akuten Personalprobleme bis zur Winterpause ändern wird, gilt wie das „Amen“ im Gebet. Im aktuellen Zustand ist der SVW Abstiegskandidat Nummer eins.

Seit Sommer ging einfach alles schief, was schiefgehen konnte. Die Wunsch-Transfers, um den Kader zu verbreitern, kamen nicht zustande, die mittlerweile korrigierte Verpflichtung von Legionär Dominik Kratochvil war ein Reinfall. Nun fiel mit Rostislav Samanek auch noch der Top-Torjäger, und nach Tomas Horvath der nächste Legionär verletzt aus. Es gilt als offenes Geheimnis, dass sich Waidhofen im Winter wohl auch von Samanek, der nicht mehr an die Vorsaison-Leistungen anschließen konnte, trennen und ein Total-Umbruch kommen wird.

Der ist auch notwendig. Sonst läuft Waidhofen nicht nur Gefahr, abzusteigen, sondern verliert auch den Trainer. Es ist Lukas Meisner schon jetzt hoch anzurechnen, dass er überhaupt noch da ist. Denn nach Platz fünf der Vorsaison, steht Waidhofen nun wieder dort, wo Meisner den Verein im Winter 2018 übernommen hat: im Tabellenkeller der 1. Landesliga. Fortschritt sieht anders aus …