Ähnliche Vorzeichen. Über die Ausgangslage der Waldviertler in der 1. Landesliga.

Von Bernd Dangl. Erstellt am 10. Juli 2019 (01:25)

Wer ist die Nummer eins im Waldviertler Amateur-Fußballgeschehen? Nach dem Aufstieg der Schremser rittern mit den etablierten 1. Landesligisten Waidhofen und Zwettl nun drei Teams um die Waldviertler Vorherrschaft hinter den Profis aus Horn.

Die Ausgangslage am Transfermarkt ähnelt in Schrems und Waidhofen. Viel geändert wurde bisher nicht, vertraute Kräfte sollen‘s richten. Für beide Mannschaften bedeutet das ein Risiko. Die Schremser haben ihre Vorgänger-Meister in der 2. Landesliga West als warnende Beispiele: Kilb schaffte zwar souverän den Klassenerhalt, mehr als Platz zwölf war aber nicht drinnen. Zuvor kratzten Rohrbach und Haitzendorf jeweils als 15. gerade noch das rettende Ufer. Es braucht also ziemlich sicher Verstärkungen, soll der Klassenerhalt eine Etage höher gelingen.

Einen Schritt weiter sind bereits die Waidhofner, die den überraschenden fünften Platz aus der Vorsaison bestätigen wollen. Aber Vorsicht: Mit Matej Kovacik und Michal Penaska wurden zwei solide Defensivspezialisten abgegeben, der 19-jährige Neuzugang Dominik Kratochvil muss erst beweisen, dass ihm diese Schuhe passen.

Daher: Sollte in den letzten Tagen der Transferzeit nicht noch Gravierendes passieren, steht beiden Teams keine leichte Saison bevor.