Eingriff ist notwendig. Über die Fischotter-Problematik.

Von Michael Schwab. Erstellt am 04. Dezember 2019 (03:27)

Waldviertler Teichwirte klagen über teils massive Verluste durch den Fischotter. Das Land NÖ erlaubt jetzt in begrenztem Rahmen den Abschuss. Dagegen protestiert der WWF.

Eines ist klar: Wenn Teichwirte laut einer Umfrage von durchschnittlich 30 Prozent Verlust pro Jahr sprechen, ist das ein Problem, das man nicht einfach so hinnehmen kann. Niemand fordert, den Fischotter auszurotten, sondern mit Maß und Ziel die Population dort zu reduzieren, wo die Probleme am größten sind.

In einer land-, forst- und teichwirtschaftlichen Kulturlandschaft wie dem Waldviertel gilt es, die Interessen jener, die von diesen Wirtschaftszweigen leben und der Natur sorgfältig abzuwägen. Einzelne Abschüssen rotten, wenn gezielt und gerechtfertigt, den Fischotter nichr aus, können aber einen oder anderen Teichwirt helfen, seine ökologisch wertvolle Arbeit weiter ausüben zu können.

Einfach nur „kein Fischotter-Abschuss“ zu fordern, ist eine zu einseitige Sichtweise.