Pöbeln geht gar nicht. Über Protest gegen geparktes Auto.

Von Michael Schwab. Erstellt am 09. Oktober 2019 (05:00)

Ein grünes Auto sorgte in den vergangenen Wochen für Aufregung in der Brunnerstraße in Waidhofen, wurde es doch von seinem Besitzer auf eine, wie so mancher Verkehrsteilnehmer dachte, provokante Art und Weise am Straßenrand abgestellt und dadurch ein die Straßenbreite verminderndes Hindernis geschaffen.

Ob es sinnvoll ist, ein Auto an einer Hauptverkehrsstraße so zu parken, darüber mag man diskutieren – seitens der Straßenverkehrsordnung war jedoch dagegen nichts einzuwenden, da die Mindestfahrbahnbreite im Ortsgebiet nach wie vor eingehalten wurde. Ein Parkverbot gibt es ebenfalls nicht. Daher ist das dort stehende Auto zu akzeptieren.

Was nicht zu akzeptieren ist ist, den Besitzer anzupöbeln oder gar Gegenstände in seinen Garten bzw. auf das Auto zu werfen. Wer so etwas tut, zieht seine Eignung zur Teilnahme am Straßenverkehr in Zweifel. Man sollte sich fragen, wer wohl mehr zu leiden hat: Die Anwohner oder die Autofahrer.