Ohne Jäger geht es nicht. Über die Notwendigkeit der Jagd.

Von Michael Schwab. Erstellt am 27. November 2019 (05:00)

Franz Fischer brachte es bei der Hubertusfeier gut auf den Punkt: Wenn es um die Jagd geht, wollen immer wieder Leute mitreden, die, anders als die Jäger, nur selten einen Fuß in die Natur setzen.

Mitunter wird gar die These geäußert, die Jagd sei unnötig und diene nur dem Befriedigen des Bedürfnisses, Tiere zu töten. Machen wir uns nichts vor: Das Waldviertel ist keine unberührte Naturlandschaft, wo es ein natürliches Gleichgewicht zwischen Fressen und Gefressen werden gibt, sondern eine land- und fortswirtschaftlich genutzte Kulturlandschaft.

Jäger haben für Gleichgewicht zwischen Wildtierbestand und den Interessen der Land- und Forstwirtschaft zu sorgen. Gelingen kann dies aber nur, wenn alle Beteiligten miteinander und nicht gegeneinander reden. Dazu muss die Bevölkerung aktiv mit ins Boot geholt. Die Broschüre der Jägerrunde Thayatal ist dazu schon ein gutes Mittel – damit man mitreden kann, auch wenn man weiterhin keinen Fuß in den Wald setzen will.