Brandalarm entpuppte sich als Wasseraustritt. Die Freiwillige Feuerwehr Waidhofen wurde am Samstag um 5.19 Uhr von der NÖ Landeswarnzentrale zu einem Brandalarm im Landesklinikum Waidhofen alarmiert. Doch dieses Mal wurde kein Brand, sondern ein Wasseraustritt von der Brandmeldeanlage erkannt.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 21. Oktober 2019 (11:47)

Am Einsatzort begab sich der Einsatzleiter zum Empfangsbereich, wo er von der diensthabenden Portierin bereits mit den erforderlichen Einsatzdaten erwartet wurde. Weiters gab es den Hinweis, dass es in einem Installationsraum zu einem Wasseraustritt gekommen war und es folglich zu einem Brand kam, da eine starke Rauchentwicklung gemeldet wurde.

Sofort ließ der Einsatzleiter einen Atemschutztrupp im Tanklöschfahrzeug ausrüsten, um eine Brandbekämpfung im Untergeschoß starten zu können. Im Zuge der Erkundung konnte aber rasch Entwarnung gegeben werden. Aufgrund eines Defektes an einem Heizungsrohr kam es zu einem massiven Austritt von heißem Wasser, welches zur einer starken Dampfentwicklung führte und dadurch die Rauchmelder im Raum ausgelöst wurden.

Die Einsatzkräfte schlossen sofort die entsprechenden Ventile, um den Wasseraustritt zu stoppen. Weiters wurde zeitgleich das Versorgungsfahrzeug mit Naßsauger und Wasserschieber nachgefordert, um die anwesenden Haustechniker bei der Beseitigung des Wasserschadens zu unterstützen. Die betroffenen Räume wurden "trockengelegt" und anschließend die Rauchmelder im Installationsraum von der Haustechnik ausgewechselt. Zum Abschluss wurde die Brandmeldeanlage wieder zurückgestellt.

Um 6.30 Uhr konnten die Einsatzkräfte wieder ins Feuerwehrhaus einrücken.
Die Feuerwehr stand mit Tanklöschfahrzeug, Drehleiter, Versorgungsfahrzeug und 13 Mitgliedern im Einsatz.