Martin Litschauer (Grüne) kommt ins Parlament. Mit dem amtlichen Wahlergebnis ist die Zitterpartie für den Waldviertler Wahlkreis-Spitzenkandidaten und Nummer vier der Landesliste der Grünen nun vorbei: Der 42-jährige Energieberater aus Thaya und Waidhofner Stadtrat zieht ins Parlament ein.

Von Michael Schwab. Erstellt am 03. Oktober 2019 (19:06)
Christian Dusek
Jetzt ist es fix: Martin Litschauer (Grüne) hat einen Sitz im Parlament.

Bei einer ersten Besprechung am Donnerstagnachmittag im Klub nahm Litschauer das Nationalratsmandat an. „Es ist eine spannende Herausforderung, sowohl für mich als auch für die Region", sagt Litschauer im Gespräch mit der NÖN.

Was der Sitz im Parlament für ihn beruflich, gemeindepolitisch und privat bedeutet, müsse er sich erst noch in aller Ruhe überlegen, wobei die Zeit bis zur Konstituierung des Nationalrates am 23. Oktober auch nicht mehr allzu lang sei. „Ich bin mir aber sicher, dass sich ein Weg finden lässt. Das ist eine Chance, die man wahrnehmen muss. Nicht alles im Leben ist planbar, und manchmal muss man auch ins kalte Wasser springen, damit am Ende etwas Gutes herauskommt", ist Litschauer überzeugt.

"Wollen uns Sachthemen widmen"

Über mögliche Koalitionen sei im Klub ebenfalls diskutiert worden: „Unser Konsens ist derzeit, dass wir die Lage sondieren und die Situation bewerten, mit wem man wie zusammenkommen kann oder nicht. Dann sehen wir weiter. Unser Anliegen ist jedenfalls, dass wir uns Sachthemen widmen wollen", stellt Litschauer klar.

Mit der grünen Landtagsabgeordneten Silvia Moser sei man auch auf Landesebene gut aufgestellt: „Silvia kann ihre soziale Kompetenz gut einbringen, und ich mein Wissen im Umwelt- und Energiebereich. Wir beide ergänzen uns, denke ich, sehr gut."

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