Betti Mary: Ein musikalischer Notruf aus Lexnitz. Die aus Lexnitz stammende Sängerin Betti Mary hat mit ihrem neuen Lied „S.O.S.“ eine wichtige Botschaft: „Der Klimawandel betrifft uns alle. Die Menschheit muss aufwachen.“

Von Sebastian Dangl. Erstellt am 05. März 2021 (04:10)
Am Nebelstein singt Betti Mary ihr Plädoyer gegen den Klimawandel.
privat

Große Töne und eine wichtige Botschaft kommen von Betti Mary auf ihrem neuen Song „S.O.S.“. Die aus Lexnitz bei Dobersberg stammende Sängerin sagt damit auf ihre Art dem Klimawandel den Kampf an. „Es ist ein Thema, das mir besonders am Herzen liegt. Die Erde weint, so empfinde ich“, schildert sie. Als echte Waldviertlerin ist die Verbundenheit zur Natur natürlich groß.

Bereits dritte professionelle Produktion. Nach den Songs „Nur für dich“ und „Jetzt lebe ich“ ist der neue Song ihre bereits dritte professionelle Produktion. Für „S.O.S.“ holte Betti Mary zusätzlich noch eine Songwriterin mit an Bord, um gemeinsam mit Produzent Alexander Kahr „das Beste herauszuholen“. „Ich möchte mit S.O.S. ein Zeichen setzen und hoffe auf Veränderung, die die Menschheit von dieser Profitgier herunter holt und achtsamer mit der Natur macht.“ Die „Ohoh’s“ im Song seien sozusagen ein Hilferuf, dass die Menschheit endlich aufwacht.

Video am Nebelstein gedreht. Auch ein Musikvideo wurde zum Song gedreht. Als Szenerie wählte die Sängerin den Nebelstein. „Mir kam der Berg sofort als perfekter Ort für das Video in den Sinn.“ Ein gutes Sinnbild, wie klein der Mensch doch im Vergleich zur Gewaltigkeit der Natur ist. Der Berg ist die Bühne und die Welt das Publikum. Auf der Bühne als auch vor der Kamera fühlt sich die die Sängerin immer wohler. Die Aufregung während der Videoproduktion sei trotzdem noch da gewesen.

Die Leidenschaft für die Musik entstand laut ihr zufällig. „Mir kam eines Tages der Gedanke, meine lieb gewonnenen Menschen mit einem Geschenk zu überraschen.“ Im Tonstudio entdeckte sie die Musik dann nochmals ganz neu für sich.

Auftritte bei Hochzeiten und im Chor waren nicht mehr genug. Die vorige musikalische Erfahrung begrenzte sich auf Auftritte bei Hochzeiten und als Solistin in einem Musicalchor. „Das war mir nicht mehr genug. Ich will mein eigenes Ding machen.“ Den Faden zur eigenen Tanzband, in der sie seit sieben Jahren neben ihrem Job in der Gastronomie singt, will sie dabei natürlich nicht aufgeben. Ihre Musik beschreibt Betti Mary als „Popschlager“. Es darf noch einiges vom aufstrebenden Popstar erwartet werden.

Den Erfolg macht sie aber nicht am Finanziellen fest. „Mir ist es am wichtigsten, dass ich viele Menschen mit meinen Songs berühre und vielleicht auch zum Nachdenken bewege, wie eben mit S.O.S.“, betont die Sängerin. Der Klimawandel betreffe schließlich alle Menschen auf der Welt und jeder müsse seinen Beitrag leisten, um das Problem in den Griff zu bekommen. Der neue Song ist als Stream und Download in den gängigen Online-Stores erhältlich.