Neuer VW ersetzt 32 Jahre altes Fahrzeug

Erstellt am 20. Juli 2011 | 00:00
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EINSATZWAGEN GESEGNET / Kleinlöschfahrzeug kostete der Feuerwehr rund 36.000 Euro und wiegt 5,3 Tonnen.

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Kommandant Werner Hofstetter und Autopatin Sylvia Hofstetter (6.v.l.) mit einem Scheck der Raika samt Ehrengästen vor dem neuen Kleinlöschfahrzeuges. Weiters im Bild: Manfred Damberger, Sabrina Mölzer, Christian Panagl, Katharina Bittermann, Christian Drucker, Erwin Hornek, Johann Gruber, Johann Kasses, Jürgen Gillitschka und Johann Kainz.SCHWAB
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VON MICHAEL SCHWAB

BUCHBACH / Im Rahmen einer Feldmesse wurde das neue Kleinlöschfahrzeug der Feuerwehr Buchbach am 17. Juli gesegnet. Das Fahrzeug vom Typ VW Crafter ersetzt nun das mittlerweile 32 Jahre alte Kleinlöschfahrzeug, welches in Anbetracht der neuen Mindestausrüstungsverordnung nicht mehr zeitgemäß war.

Das neue Auto bietet neben der Ausrüstung auch acht Kameraden plus Fahrer Platz und wiegt 5,3 Tonnen. Als Zusatzausstattung gibt es einen Lichtmast mit vier 1000 Watt Scheinwerfern sowie eine Fahrzeug-Rundumbeleuchtung. Der Fahrzeugwert beläuft sich auf 88.000 Euro, wovon 21.500 Euro von der Gemeinde Waidhofen-Land sowie rund 31.000 Euro vom Land Niederösterreich übernommen werden. Für die kommenden 25 Jahre soll das neue Kleinlöschfahrzeug die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Buchbach sicherstellen.

Das alte Fahrzeug bleibt vorerst im Besitz der Wehr, da es aufgrund seiner geringen Kilometerleistung für allfällige Transportfahrten weiterhin sinnvoll genutzt werden kann.

Diakon Herbert Böhm aus der Pfarre Langschwarza nahm anstelle von Josef Trinko, der kurzfristig erkrankt war, die Segnung des neuen Einsatzfahrzeuges vor. Danach betonte Nationalratsabgeordneter Erwin Hornek in seiner Ansprache die wichtige Rolle der Feuerwehren für die Unterstützung der Bürger in Krisensituationen.

Bürgermeister Christian Drucker schloss sich an: Laut Umfragen ist in unserer Region jeder Dritte bei der Feuerwehr. Wenn dann die übrigen zwei Drittel der Bevölkerung hinter dieser Organisation stehen, ist eigentlich alles schon geschafft!

Bezirksfeuerwehrkommandant Manfred Damberger erzählte von einem kürzlich stattgefundenen Gespräch mit dem St. Pöltner Feuerwehrkommandanten. Der hat mir gesagt, dass er gerne mit mir tauschen würde. Denn bei uns ist jeder bei der Feuerwehr, während er in St.Pölten um jedes Mitglied ringen muss, so Damberger. In Buchbach muss man sich momentan keinerlei Sorgen dieser Art machen. Mit 37 Mitgliedern, davon sechs Reservisten, ist man für den Ernstfall gut aufgestellt.