Engstellen in Schlader werden beseitigt. Im Zuge der Sanierung der Straße nach Verlegungsarbeiten bietet sich die Möglichkeit, Engstellen zu beseitigen.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 15. April 2021 (04:53)
Straßenmeister Norbert Pölzl, Bürgermeister Siegfried Walch und Vizebürgermeister Matthias Kitzler vor der Straßenstelle, die verbreitert wird. Das Gebäude links wird dafür abgerissen.
Gerald Muthsam

Die Ortsdurchfahrt Schlader wird von der Straßenmeisterei Dobersberg generalsaniert. 2019 wurden sämtliche Einbauten wie Kanal, Glasfaser und Strom verlegt. „Da die Straße nun in einem sehr schlechten Zustand ist, wird die komplette Fahrbahn samt Unterbau von Ortstafel zu Ortstafel auf einer Länge von 400 Metern erneuert“, berichtet Straßenmeister Norbert Plözl.

Auf einigen exponierten Stellen gibt es nun auch die Möglichkeit, die Fahrbahn etwas zu verbreitern. Auf der rechten Seite der Ortseinfahrt von Karlstein kommend wird ein Gebäude abgerissen, damit die Fahrbahn durchgehend sechs Meter breit und eine Engstelle beseitigt werden kann.

Begonnen wird mit der Errichtung einer Stützmauer im Bereich der Firma Anwo, um dort die Böschung ebenfalls für eine Fahrbahnverbreiterung abtragen zu können. Die Flächen zur Verbreiterung der Straße werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

„Der Abriss hat sich zur richtigen Zeit ergeben“

„Der Abriss des Gebäudes hat sich glücklicherweise zur richtigen Zeit ergeben“, ist Bürgermeister Siegfried Walch sichtlich froh. Zur Wasserführung werden teilweise Hoch- und Schrägboards gesetzt. Die Kosten für die Erneuerung der Ortsdurchfahrt sind mit 175.000 Euro berechnet. Ab Ende April erfolgt eine Totalsperre, die bis Mitte Juli dauern wird. Der Verkehr wird in dieser Zeit über Loibes umgeleitet.

Auch die Nebenflächen und Nebenstraßen werden saniert. Diese sind jedoch Angelegenheit der Gemeinde: Die Arbeiten werden in einer der nächsten Gemeinderatssitzungen an eine private Firma vergeben. „Die Flächen werden abgefräst, der Unterbau kontrolliert und eventuell erneuert und danach vollflächig neu asphaltiert“, erklärt Walch. „Es sind rund 2.500 Quadratmeter zum Wiederherstellen, die Kosten sind im heurigen Straßenbaubudget veranschlagt.“