"Team Waldviertel" kam ohne Pannen ans Ziel. Die vier Waidhofener Stefan Hofbauer, Kevin Kloiber, Christian Weisgram und Richard Zimmermann kamen beim "Pothole-Rodeo" mit 500-Euro-Golf nach 2.000 Kilometer ans Ziel.

Von Michael Schwab. Erstellt am 21. Juli 2020 (09:11)
Stefan Hofbauer, Kevin Kloiber, Christian Weisgram und Richard Zimmermann meisterten den Pothole-Rodeo ohne Ausfälle.
Michael Schwab

Es war eine anstrengende, aber spannende Tour: Das „Team Waldviertel“ erreichte am Sonntagabend ohne Pannen das Ziel des „Pothole Rodeo“ beim Kraftwerk Zwentendorf.

In fünf Tagen durchquerten die vier Waidhofener Stefan Hofbauer, Kevin Kloiber, Christian Weisgram und Richard Zimmermann Österreich auf Schleichwegen und Schotterstraßen, insgesamt legten sie vom Start bei der Stiegl-Brauerei in Salzburg über Bayern, Vorarlberg und zurück quer durch das Bundesgebiet nach Niederösterreich 2.000 Kilometer zurück.

Technische Pannen hatten die vier mit ihrem 500-Euro-Golf nicht, dafür gleich am ersten Tag eine navigatorische: „Da haben wir uns verfranzt und kamen erst um 23.30 Uhr am Ziel an“, erzählt Stefan Hofbauer.

Zu viert sei die Bodenfreiheit auf den Schotterstraßen manchmal eng gewesen. Als Christian Weisgram in Villach das Team verlassen musste, war dieses Problem gelöst: „Dann ging es mit den Schotterstraßen gleich viel besser.“

Auf der Großglockner Hochalpenstraße kam man über den zweiten Gang trotz Vollgas nicht hinaus, aber der Golf überstand auch diese Tortur. Die Waidhofner waren meist im Konvoi mit fünf bis zehn anderen Autos unterwegs. Für Team-Mechaniker Hofbauer gab es zwar am eigenen Auto nichts zu tun, dafür aber bei Konvoi-Kollegen. Ein Auto sprang wegen eines Sensordefekts nicht an, bei einem anderen musste ein gerissener Auspuffkrümmer geschweißt werden.