Auftakt für Sanierung der Eduard-Breit-Straße. Neuasphaltierung der Eduard-Breit-Straße in Raabs soll Ende September bzw. Anfang Oktober starten und rund zwei Wochen dauern.

Von Michael Schwab. Erstellt am 18. September 2020 (05:58)
Bürgermeister Rudolf Mayer und der zuständige Gemeinderat Christian Dunkler in der Eduard-Breit-Straße, die stark sanierungsbedürftig ist. Gut 59.000 Euro wird die Sanierung kosten.
Michael Schwab

Eine Neuasphaltierung der Fahrbahn in der Eduard-Breit-Straße und der „Schäferei“ steht bevor: Der Auftrag dazu wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung um 59.066 Euro an die Firma Held & Francke vergeben.

Die Fahrbahn ist in diesen Bereichen erheblich in Mitleidenschaft gezogen, Schlaglöcher und Unebenheiten sorgten bereits bei der Schneeräumung durch den Winterdienst für Probleme. „Seit 40 oder 50 Jahren wurde dort nichts gemacht, außer Löcher zu stopfen“, merkt Bürgermeister Rudolf Mayer an.

Ursprünglich hätten nur zwei Teilbereiche saniert werden sollen, doch durch das Corona-Kommunalinvestitionspaket, durch das Raabs 277.000 Euro erhält, ergab sich die Möglichkeit, eine komplette Sanierung in Angriff zu nehmen.

Totalsperre für mindestens zwei Tage

Schon in der letzten Septemberwoche bzw. der ersten Oktoberwoche soll es losgehen. Zuerst wird das komplette Mischgut abgetragen und der Untergrund planiert. Anschließend werden die Regenwassereinläufe angeglichen und teilweise erneuert. Zum Schluss wird eine neue Asphaltschicht aufgebracht.

Die Bauzeit wird etwa zwei Wochen betragen, wobei während der Asphaltierungsarbeiten für mindestens zwei Tage eine Totalsperre erforderlich sein wird. Es gibt zwar eine lokale alternative Zufahrtsmöglichkeit durch eine Gasse, doch diese ist nur mit höhergelegten Fahrzeugen befahrbar – mit Pkw normaler Bauart besteht die Gefahr des Aufsetzens.

„Ein Rettungsfahrzeug kann zufahren, wer von den Anrainern während der Sperre auf sein Auto angewiesen ist, sollte dieses besser außerhalb parken“, rät der für das Projekt zuständige Gemeinderat Christian Dunkler, der im Hauptberuf als Straßenmeister in Geras tätig ist. Dunkler kümmert sich selbst um die Information der betroffenen Anrainer, um offene Fragen im Vorfeld aus dem Weg zu räumen. Über das Corona-Investitionspaket will die Stadtgemeinde Raabs auch die gerade stattfindende Sanierung der Ortsdurchfahrt in Zemmendorf und in Kollmitzdörfl abwickeln. „Wir hoffen, dass wir 2021 auch den Siedlungsweg in Raabs auf diese Weise sanieren können“, meint Bürgermeister Mayer.

Zusätzlich 250.000 Euro Fehlbetrag erwartet

Trotz Investitionsförderungen rechnet man in der Sanierungsgemeinde Raabs heuer mit einem zusätzlichen Fehlbetrag von rund 250.000 Euro – entsprechende Mindereinnahmen bei Ertragsanteilen und Kommunalsteuer wurden bereits im ersten Nachtragsvoranschlag berücksichtigt.