Besucheransturm: Rekord im Vitalbad. 64.559 Besucher zählte man 2018 im Thayatal-Vitalbad. 1.215 mehr als 2017.

Von Michael Schwab. Erstellt am 16. Januar 2019 (05:56)
Schwab
Betriebsleiterin Barbara Polt und Bürgermeister Rudolf Mayer freuen sich über ein neues Rekordergebnis von 64.559 Badegästen.

Man hätte es kaum für möglich gehalten: Besucherrekord von 2017 im Thayatal-Vitalbad erneut übertroffen!

64.559 Besucher zählte man im Jahr 2018 im Bad, das sind um 1.215 mehr als 2017. „Ich hätte nicht damit gerechnet, dass wir uns auf dem hohen Niveau, das wir mittlerweile erreicht haben, noch einmal steigern können“, freut sich Bürgermeister Rudolf Mayer.

Er führt das hervorragende Ergebnis auf die Qualität, die den Badegästen in Raabs geboten wird, und ein engagiertes und freundliches Mitarbeiterteam zurück: „Wir konnten das Thayatal-Vitalbad als kleines, aber feines Familienbad etablieren. Ich glaube aber auch, dass der Radweg Thayarunde und die gestiegenen Nächtigungszahlen in Raabs mit eine Rolle spielen, dass mehr Leute ins Bad kommen. Die Tourismusprojekte der Region befruchten sich hier gegenseitig“, betont Mayer.

"Wir profitieren von der Situation in Horn"

In fünf Monaten  wurden neue Bestwerte erreicht. „Die Zahl der Schüler, die das Bad im Rahmen des Schwimmunterrichts nutzen, nimmt weiter zu. Wir profitieren hier von der Situation in Horn, wo es kein Hallenbad mehr gibt. Auch aus dem Raum um Göpfritz kommen Schüler zu uns“, führt Betriebsleiterin Barbara Polt aus.

Auch aus dem JUFA-Hotel und dem Hotel Thaya würden immer mehr Gäste ins Raabser Bad kommen. Ansonsten würden sich die Herkunft der Badegäste etwa 50:50 auf die Bezirke Waidhofen und Horn verteilen.

Kaltes Winterwetter ohne Schnee gut für Bad

Der Grundstein für das Rekordjahr wurde wohl bereits zu Jahresbeginn im Jänner mit 7.089 Besuchern gelegt. „Das Wetter spielte uns hier sicherlich in die Hände. Es war kalt, aber es gab wenig Schnee, sodass man in der Umgebung nicht Skifahren konnte“, erklärt Polt. Schlecht seien hingegen starke Schneefälle, da dann die Leute eher zu Hause bleiben.