Raabs an der Thaya

Erstellt am 14. Juli 2018, 04:28

von Edith Hofmann

Eröffnung: 3.000 Puppen in neuem Museum. Anneliese Bruckner stellt ihre wertvollen Sammelstücke in der Schlossgasse aus.

Das Puppenmuseum ist einen Besuch wert, Luise Losert, Bürgermeister Rudolf Mayer und Angelika Kerschbaumer mit der Sammlerin Anneliese Bruckner (2. v. l.).  |  Edith Hofmann

Über 45 Jahre Sammeltätigkeit haben sich ausgezahlt. Anneliese Bruckner hat in dieser Zeit einen wahren Schatz an Puppen, Spielwaren und Kinderbüchern angehäuft, die sie nun in ihrem „Puppenmuseum“ in der Schlossgasse 2 präsentiert.

Zur Eröffnung der Sammlung kam auch Bürgermeister Rudolf Mayer und zeigte sich fasziniert von der Vielzahl an Ausstellungsstücken: „Es ist kaum zu glauben, dass eine Privatperson eine solch umfangreiche und liebevoll aufbereitete Sammlung hat. Das Puppenmuseum ist sicherlich eine Bereicherung für unsere Region.“

Jedes Stück der „ungefähr 3.000 Exponate“ (die genaue Anzahl kann selbst die Sammlerin nicht benennen) hat seine eigene Geschichte, die anhand von Fotos von Anneliese Bruckner auch dokumentiert wird. Das älteste Stück dürfte eine Zelluloid-Schildkröt-Puppe aus der Biedermeierzeit (um 1820) sein und auch auf eine Samtkatze aus der Anfangszeit der Steiff-Kollektion ist Bruckner stolz. Kasperlfiguren, Puppenwagen, Puppenküchen, Barbiepuppen und eine Original-Schulbank mit Schiefertafel kommen beim Rundgang durch das Museum, das im Obergeschoß ihres Elternhauses eingerichtet ist, zum Vorschein.

Auf Flohmärkten und im Internet wird Anneliese Bruckner fündig, aber auch „Spenden“ von Freunden finden sich in ihrer Sammlung. Das Puppenmuseum kann gegen Voranmeldung unter 0664/6598573 besichtigt werden.