Musical-Rolle für Angelina Nigischer. Angelina Nigischer konnte Rolle im Musical „Onkel Harry“ im Akzent-Theater Wien ergattern.

Von Michael Schwab. Erstellt am 06. August 2020 (11:51)
Angelina Nigischer (Mitte) bei den Proben mit Peter Faerber (links) und Alfons Haider (rechts).
privat

Nach dem Werbedreh als italienische Mama probt Angelina Nigischer jetzt für ihre nächste Rolle – für das Musical „Onkel Harry“ im Akzent-Theater in Wien.

Sie wird die Rolle der „Gitti“, einer vorlauten und frechen Heurigenwirtin, spielen, die seit 45 Jahren mit ihrem Mann Gerhard verheiratet ist. „Gitti ist eine quirlige Person, die ihrem Mann treu bleibt, aber sich schon auch mal ein wenig Gusto auswärts holt“, beschreibt Angelina Nigischer ihre Rolle. Um diesen Part in dem Stück zu ergattern, musste sie sich in einem aufwendigen Casting mit drei Runden durchsetzen.

Die musikalische Komödie dreht sich um den rüstigen Wiener Pensionisten Harald Track, der seinem egoistischen, materialistischen und zynischen Neffen Michael, der in den USA lebt, auf den rechten Weg lenken soll. Gemeinsam mit seinem Freund Hans und seiner Klub-Clique schmiedet er einen gefinkelten Plan.

Proben machen trotz Abstand Spaß 

„Es ist ein Stück für jung und alt“, verspricht Nigischer. Immerhin wird darin ja das Zusammenspiel zwischen den Generationen thematisiert. Die Proben laufen bereits: „Natürlich mit Abstand, jeder sitzt an einem eigenen Tisch, und auch bei Choreografieproben achten wir darauf, uns nicht zu nahe zu kommen. Wir sind außerdem in zwei Ensembles eingeteilt und proben immer nur in der eigenen Gruppe“, beschreibt die Raabser Schauspielerin die wegen Corona nötigen Vorsichtsmaßnahmen. Wie es dann bei der Aufführung (Premiere am 29. Oktober) aussehen wird, weiß sie noch nicht: „Ich hoffe jedenfalls, dass wir spielen dürfen.“ Die Probenarbeit mache trotz der Einschränkungen viel Spaß. „Unsere Coaches sind der Dancingstars-Choreograph Ferdinand Chefalo und Elisabeth Engstler, und natürlich ist es auch toll, mit bekannten Schauspielern wie Alfons Haider und Peter Faerber zusammenzuarbeiten“, erzählt Nigischer.