Notarzt-Standort ist weiterhin gesichert

Erstellt am 25. November 2014 | 09:54
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RAABS: Notarzt-Standort ist weiterhin gesichert
Foto: NOEN, Günther Neuwirth
Raabser Standort bleibt, weil die Dienstliste mit Ärzten auch immer gefüllt ist - 12 Ärzte im Dienst der guten Sache.

Das im Landespflegeheim Raabs stationierte Notarzteinsatz-Fahrzeug (NEF) ist für weitere zwei Jahre abgesichert. Darüber freut sich besonders der Raabser Gemeindearzt Karlheinz Schmidt, der vor sieben Jahren die Initiative für die Stationierung dieses Fahrzeuges in Raabs ergriffen hatte.

„Noch vor dem Sommer gab es eine gewisse Unsicherheit, ob wir weiter Standort für den NEF bleiben werden“, erzählt Schmidt im Gespräch mit der NÖN. Es hieß, dass die gesamte Notarzt-Landschaft umgestellt werde, dass alle Notarztwägen zu Notarzteinsatz-Fahrzeugen werden.

Rahmenvertrag für die nächsten zwei Jahre

Karlheinz Schmidt wandte sich daraufhin mit Fakten des Raabser NEF an den dafür zuständigen Landeshauptmann-Stellvertreter Wolfgang Sobotka und bekam schließlich auf Initiative des Karlsteiner Vizebürgermeisters Manfred Damberger auch einen Termin im Landhaus. Dort erhielten Schmidt und Damberger die positive Nachricht, dass Raabs weiterhin Standort für einen NEF bleibt, dass es einen Rahmenvertrag für die nächsten zwei Jahre geben wird und dass auch die Erneuerung des Autos gesichert ist. Der wichtigste Grund, warum Raabs als NEF-Standort gesichert ist, ist die Tatsache, dass dort auch der Notarztdienst gesichert ist. Insgesamt versehen in Raabs zwölf Ärzte Notarztdienst. „So lange die Dienstliste immer wieder voll ist, wird es auch den NEF Raabs geben“, sagte Wolfgang Sobotka zu.

Raabs ist derzeit der einzige Standort für einen NEF in Niederösterreich, das Raabser Pflegeheim ist daher auch das einzige in Niederösterreich mit einem ärztlichen Nachtdienst.

In den vergangenen sieben Jahren gab es für den Raabser NEF 1.100 Interventionen pro Jahr, das zeugt auch von guter Akzeptanz des Einsatzmittels.