Thayatal-Vitalbad öffnet am 1. August. Revisionsarbeiten laufen an, Hoffnung auf weitere Lockerungen für sinnvollen Saunabetrieb.

Von Michael Schwab. Erstellt am 03. Juli 2020 (04:49)
Noch sind die Becken im Thayatal-Vitalbad leer. Nun läuft die Jahresrevision an, mit dem Plan, am 1. August wieder aufzusperren.
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Bis man im Thayatal-Vitalbad wieder baden oder in die Sauna gehen kann, wird es noch eine Weile dauern.

Nach der coronabedingten Schließung wird nun der 1. August als Termin für die Wiedereröffnung angepeilt. Zwar wäre die Öffnung theoretisch bereits mit Ende Mai möglich gewesen, doch die strengen Corona-Vorgaben hinsichtlich Platzbedarf pro Badegast hätten vor allem den Saunabetrieb in der Praxis unmöglich und vor allem auch für die Gäste zu einem eher fragwürdigen Erlebnis werden lassen.

„Wenn in die Sauna nur drei oder vielleicht fünf Leute rein dürfen, und dann kommt eine Sechsergruppe, von der einer draußen bleiben muss, dann ist das für niemanden zufriedenstellend“, stellt Michael Langelage, Projektbetreuer des Bades von der Firma Aquantas klar.

Qualität für den Gast steht im Vordergrund

Man wolle dem Gast Qualität bieten, und das sei eben unter den zu Beginn geltenden Vorgaben nicht möglich gewesen. Bis August rechnet Langelage mit weiteren Lockerungen, die einen Betrieb des Vitalbads sowohl von wirtschaftlicher Seite als auch aus Perspektive der Gäste möglich machen sollten.

Dass andere Bäder wie etwa das Sole-Felsen-Bad in Gmünd die Sauna bereits mit Anfang Juli öffnen, ist ihm bewusst. Man könne nicht alle über einen Kamm scheren: „Wir beobachten genau, was andere machen.“

Jahresrevision läuft an, Kurzarbeit wird verlängert

Etwas Leben kommt nun auch in Raabs ins Haus. „Wir beginnen mit der sowieso anstehenden Revision, das läuft jetzt Schritt für Schritt an. Derzeit wird das nötige Material beschafft, anschließend gehen wir an die Arbeit“, berichtet Langelage. Die Kurzarbeit für die Badmitarbeiter wurde indessen verlängert, um die Folgen der späteren Öffnung zu kompensieren. Wie lange die Kurzarbeit noch nötig sein wird, ist noch offen.