Radweg-Unterführung: Straße wieder freigegeben. Schneller als erwartet schritten die Arbeiten an der Radweg-Unterführung unter des Landesstraße L55 in Groß Siegharts voran. Dadurch konnten die Straßensperre von 16 auf elf Wochen reduziert und die L55 diese Woche wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Von NÖN Redaktion. Erstellt am 16. November 2019 (17:56)
Baustellenbesichtigung mit Vertretern des Zukunftsraums Thayaland, der Stadtgemeinde Groß Siegharts, der Brückenmeisterei Zwettl und der Straßenmeisterei Raabs: Dietmar Wishofer (Brückenmeisterei Zwettl), Michael Schelm und Doris Novak (Stadtgemeinde Groß Siegharts), der Waidhofner Bürgermeister Robert Altschach (Vizeobmann Zukunftsraum Thayaland) , Josef Prinz (Leiter der Brückenmeisterei Zwettl), Rainer Hubmayer (Straßenmeister Raabs), Josef Elsigan (Straßenmeisterei Raabs), Daniel Samm (Straßenmeisterei Raabs).
Zukunftsraum Thayaland

Aufrund der zunehmend Zahl der Radfahrer auf der Thayarunde entschied sich der Zukunftsraum Thayaland als verantwortlicher Betreiber, einen „Masterplan“ mit Sicherheitsverbesserungen für den Radweg ins Leben rufen. Die Straßenkreuzung in Groß Siegharts stand bei diesem Umsetzungsplan dabei ganz oben. „Die Sicherheit der Radwegbenützer steht bei uns an vorderster Stelle und wir versuchen bevor schlimme Unfälle entstehen, die neuralgischen Stellen zu entschärfen“ betont Kleinregionsobmann Eduard Köck.

Gemeinsam mit der Straßenmeisterei Raabs und der Brückenmeisterei Zwettl wurde daher der Bau einer Unterführung begonnen. „Ein optimales Zusammenspiel von Planung, Arbeitsausführung und Wetter spielt uns in die Hände und lässt die Baustelle rascher fertig werden als gedacht“, freut sich Straßenmeister Rainer Hubmayer.

Fertigbetonelemente ermöglichten raschen Bau

Am 12. November konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. „Die ausschließliche Verwendung von vorgefertigten Fertigbetonelementen bei der Unterführung ist ein weiterer Grund für den raschen Baufortschritt“erzählt Brückenmeister Josef Prinz.

Der Waidhofner Bürgermeister Robert Altschach hob bei der Baustellenbesichtigung die gute Zusammenarbeit mit dem NÖ Straßendienst beim Ausbau der Thayarunde hervor: „Die Untersützung ist bei uns im Bezirk wirklich vorbildhaft.“

Beleuchtung erfolgt mit Solarstrom

Wie lange der Rest der Fertigstellung dauern wird, hängt nun in erster Linie von der Witterung ab, man rechnet aber mit etwa vier Wochen. Für die Beleuchtung hat man sich etwas Neues einfallen lassen: Eine stromzuführungsautarke Photovoltaikanlage übernimmt die Stromversorgung und mittels Bewegungsmelder, Zeitschaltuhr und Dämmerungssensor wird die Beleuchtung im Tunnel geschaltet.