Rotzfreches Kabarett für das Gute. Thomas Stipsits, einer der Großen in der Kleinkunstszene, trat im Stadtsaal für die Kabarett-Reihe "Waidhofen.Sozial.Aktiv" auf.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 08. Dezember 2019 (14:42)
Norbert Schmied und Rudolf Polt vom Verein „Waidhofen.Sozial.Aktiv“ überreichten beim Kabarettabend von Thomas Stipsits einen Scheck von 1.000 Euro an Roland Schneider vom Kolpinghaus.
Gerald Muthsam

Thomas Stipsits ist unbestritten einer der ganz Großen in der sogenannten Kleinkunstszene. Dies bewies er auch wieder am Samstag (7. Dezember) im Zuge der Kabarett-Reihe von „Waidhofen.Sozial.Aktiv“ im Stadtsaal. Der Reinerlös kommt dem Kolpinghaus zugute.

Wer Thomas Stipsits aus seinen Anfängen kennt weiß, dass er schon groß war, als sein Bekanntheitsgrad noch klein war. 2000 gewann er den Kärntner Kleinkunstpreis. Damals war er zarte 17 Jahre jung, stand aber schon rotzfrech mit beiden Beinen auf der Bühne. 2004 erhielt er gemeinsam mit Klaus Eckel, Pepi Hopf und Martin Kosch den „Österreichischen Kabarettförderpreis“.

Zur Zeit tritt er mit seinem Soloprogramm „Stinatzer Delikatessen – ein Quasi Best Of“ auf und hat erst mit Manuel Rubey die Tour mit „Gott & Söhne“ abgeschlossen. Für ihr erstes gemeinsames Programm „Triest“ erhielten die beiden den „Österreichischen Kabarettpreis“. Im Kinofilm „Baumschlager“ war Thomas Stipsits in seiner ersten Kino-Hauptrolle und in der Produktion „Geschenkt“ in seiner ersten TV-Hauptrolle zu sehen. Aktuell kann man ihn in „Love Machine“ in der männlichen Hauptrolle des Georgy Hillmaier sehen.

Nimmt auch das Publikum aufs Korn

Trotz der großen Bühnen– und Filmerfolge ist bei Thomas Stipsits kein Funke an Starallüren zu erkennen. Hochsympathisch präsentiert er mit Witz und Charme sein Programm und nimmt dabei auch sein Publikum gehörig aufs Korn. Musikalisch zaubert er Stimmen und Melodien von Herbert Grönemeyer über „Bilderbuch“ bis hin zu Eros Ramazzotti auf die Bühne. Die Wurzeln zu seinem burgenländischen Heimatort Stinatz sind immer wieder Bestandteil seiner Auftritte und Basis seines Humors. Ebenso wie seine Liebe zu Griechenland.

Nach dem Auftritt stand er noch für Autogramme und für viele Fotos zur Verfügung. Ein Star zum Anfassen.

Was das Publikum über Stipsits' Kabarettprogramm zu sagen hatten, ist ab Mittwoch in der NÖN Waidhofen zu lesen.