Projektmarathon: Kleber war Problem. Aufgabe scheiterte beinahe an ungeeignetem Kleber für Schrauben im Fundament. Verlorene Zeit konnte aufgeholt werden.

Von Gerald Muthsam. Erstellt am 29. September 2019 (04:16)
Gerald Muthsam
Harald Böhm, Bürgermeister Siegfried Walch, Tobias Zotter, Daniel Peschl, Magdalena Bauer, Mathias Nagl, Marlene Wunderlich, Caroline Strommer, Valentina Gutkas, Mario Fritzer, Andreas Pollmann, Sarah Wunderlich, Roman Gutkas, Patrick Haslinger, Antonia Auer, Johannes Wunderlich, Martin Nagl, Landesbeirätin Theresa Nagl, Maria Premm, Sonja Amon, Andreas Amon und Vizebürgermeister Matthias Kitzler bei der Projektpräsentation der Landjugend.

„Errichtet in den nächsten 42 Stunden im neuen Gemeinschaftsgarten Karlstein einen Pavillon mit Überdachung und mit einem inkludierten Geräteschuppen“, lautete die Aufgabenstellung an die Landjugend Speisendorf. Zusatzaufgabe: Baut ein oder mehrere Nützlingshotels und platziert sie an geeignete Stellen.

Sofort machte man sich Freitag Abend an die Arbeit und begann mit der Planung. Samstag morgens wurde das Material besorgt und man verlud die notwendigen vier Tonnen Holz mit der Hand und brachte sie zur Baustelle. Während die Burschen das Holz schnitten, stürzten sich die Mädels auf den Bau der Nützlingshotels. Nach einer Mittagspause warfen sich die Mitglieder wieder motiviert ins Geschehen. Das Nützlingshotel nahm langsam Form an, die Sägen waren am Kreischen, die Bohrer am Schrauben, die Pressereferentinnen am Fotografieren und Tippen.

Projekt konnte rechtzeitig abgeschlossen werden

Langsam war der Zeitdruck zu spüren, noch dazu lief nicht alles nach Plan. Die Schrauben wollten nicht im Fundament halten. Ein Problem, welches die ganze weitere Arbeit verzögerte. Die Mitglieder zeigten Nervosität. Ein anderer Kleber für die Schrauben musste besorgt und die verlorene Zeit aufgeholt werden. Es wurde bis 1 Uhr in der Nacht gearbeitet und um 6 Uhr wieder begonnen.

Trotz des Zeitdrucks errichtete man noch als Fleißaufgabe zusätzlich einen Lattenzaun zur Abgrenzung des Gemeinschaftsgartens. Mit vereinten Kräften konnte das Projekt rechtzeitig abgeschlossen werden.

Bürgermeister Siegfried Walch bedankte sich für die wertvolle Erweiterung des Gartens und wertete die Leistung als Beweis dafür, dass die heutige Jugend sehr wohl imstande sei, Dinge umzusetzen, und nicht unterschätzt werden dürfe.